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Einheitliches Redaktionssystem für Lokalsender
News: Technik

Einheitliches Redaktionssystem für Lokalsender

der Sendernetz e.V., ein Zusammenschluss sächsischer Lokal-TV Sender, gewährt auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2013, vom 6. bis 8. Mai in der media city leipzig, einen weiteren Einblick in das efa Medien Projekt. Dabei handelt es sich um ein einheitliches, speziell auf die Bedürfnisse von Lokal-TV-Redaktionen zugeschnittenes Redaktionssystems mit Cloud-Anbindung.

Im Fokus stehen dabei dieses Mal die Abwicklung der Sendeplanung von der Nachricht bis zur Sendewoche direkt aus der efa Medien-Oberfläche heraus sowie die Einspeisung und Verwendung externer Zusatzdaten wie etwa Wetterinformationen oder Sportergebnisse. 

Grundsätzliches Ziel des Gesamtsystems, dessen Entwicklung durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) gefördert wird, ist die Erfassung von Redaktionsbeiträgen, inklusive Metadaten, sowie deren automatische Aufbereitung und Verteilung in unterschiedliche auch zukünftige Ausgabekanäle. Sind Beiträge, bestehend aus Text, Bild, Ton und/oder Video in der Cloud verfügbar, können sich die jeweiligen Anwendungen automatisch mit den für ihr Format notwendigen Elementen versorgen. Der Arbeitsaufwand konzentriert sich auf einen einzigen Schritt. Beispielhaft umgesetzt sind bereits DVB-Programmsignal, Videotext, HD-Text, Website und HbbTV-Mediathek. Diese können durch den Einsatz von Mustern (Templates) für weitere Sender schnell und unkompliziert angepasst sowie umgesetzt werden.

„Mit efa Medien erhalten die Sender ein flexibles, zukunftssicheres System, welches den effizienten Umgang mit immer neuen, schnelllebigen Varianten der Verbreitung insbesondere im Internet ermöglicht,“ so Martin Deitenbeck, Geschäftsführer der SLM (Foto). 

Am Messestand des Sendernetz e.V. sowie des Projektbüro HbbTV können Besucher des Medientreffpunkt Mitteldeutschland das Potential in efa Medien live erleben: Die in einer Browser-basierten Eingabemaske eingegebenen Informationen werden exemplarisch für den grundsätzlichen Ablauf in die Cloud übertragen und sowohl als Webseite, Videotext, als auch in einer HbbTV-Anwendung verwertet sowie unter Einsatz einer HbbTV-fähigen Set-Top-Box live am Messestand dargestellt.

In Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) wird am Messestand darüber hinaus ein Blick auf neue Anwendungsszenarien gewagt. Hierbei steht der Einsatz von Smartphone oder Tablet, sogenannte Second Screens, beim direkten Live-Zusammenspiel mit dem Fernsehbild im Zentrum der Entwicklungsbemühungen. (5/13)

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