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Erneuerung der Medientechnik in der Hochschule Magdeburg-Stendal
119 unterschiedliche Räume mussten standardisiert und erneuert werden
News: Technik

Erneuerung der Medientechnik in der Hochschule Magdeburg-Stendal

Planungsbüro HMPartner verantwortete zusammen mit Studio Hamburg MCI als Systemintegrator die Erneuerung der Medientechnik in der Hochschule Magdeburg-Stendal. Insgesamt 119 Seminarräume wurden mit Crestron-Systemen ausgestattet.

Auf dem Campus Herrenkrug, einem ehemaligen Kasernengelände in Magdeburg, wurde die Medientechnik in 119 Seminarräumen der dort ansässigen Hochschule standardisiert und erneuert. Zusammen mit dem Planungsbüro HMPartner verantwortete Studio Hamburg MCI als Systemintegrator die Erweiterung und Erneuerung der audiovisuellen Kommunikationstechnik in den Seminar-, Besprechungsräumen und Hörsälen.

Die Leistung umfasste ein Integrations- und Umsetzungskonzept sowie die komplette Lieferung, funktionsfähige Montage und Inbetriebnahmen der neuen AV-Technik. Ebenso waren flankierende Baumaßnahmen, die den Denkmalschutz und den Brandschutz berücksichtigten, gefordert. Hierzu wurde in über 30 Seminarräumen auch die Raumakustik verbessert.

Das Besondere an diesem Projekt: die geforderten AV-Standards für Service und Support auf eine besonders große Anzahl unterschiedlicher Räume anzuwenden. Die Räume unterscheiden sich in Größe, Grundriss und Nutzung. Das Crestron Produktportfolio bot für diese vielseitigen Anforderungen die passenden Lösungen.

Wegen der hohen Anzahl der zu bestückenden Räume wurden im Vorwege bedarfsgerechte Anforderungsprofile erstellt und die einzelnen Räume nach diesen kategorisiert. Je nach Anforderungen eines Fachbereichs wurden die Raumtypen nochmals unterklassifiziert. Um für den Nutzer eine gute Orientierungshilfe auf dem gesamten Campus zu bieten, wurde ein standardisiertes AV-Konzept entwickelt.

Mit der Modernisierung der Medientechnik in den Seminarräumen sollte nicht nur ein Umfeld für fortschrittliche Lehre und Wissenstransfer geschaffen werden, sondern auch eine Umgebung, die Online-Seminare und -vorlesungen unterstützt und diese damit zu gleichwertigen Alternativen zu herkömmlichen Präsenzformaten macht.

Neben der Schaffung einer zukunftssicheren medientechnischen Ausstattung wurde insbesondere eine homogene und benutzerorientierte Bedienungsstruktur gefordert, um auf dem gesamten Campus die gleichen idealen Bedingungen für ein qualitativ hochwertiges Studium zu schaffen. Durch grafisch ansprechende, einheitlich bedienbare und ergonomisch gestaltete Bedienoberflächen soll der Betrieb der Anlage zudem zukünftig vereinfacht werden. Einmal mit der Bedienoberfläche vertraut, lassen sich die Anlagen in allen Seminarräumen in allen Gebäuden auf gleiche Weise bedienen.

Da in der Hochschule bereits Crestron Medientechnik zum Einsatz kam und das Crestron Produktportfolio in seinem Funktionsumfang den besonderen Anforderungen der Hochschule entsprach, wurde bei der Planung weiterhin auf die Crestron Komponenten gesetzt. Ein großer Vorteil bot sich im Projektverlauf durch den Crestron-Standard, der es ermöglichte, die bereits vorhandenen A/V Komponenten mit der neuen Technik nahtlos zu verbinden.
Die Bedienung aller Komponenten über die neue Steuerung war ohne Probleme möglich. Bei größeren Herausforderungen entwickelte der True Blue Support von Crestron zuverlässig, schnell und flexibel passende Lösungen.

Je nach Kategorie wurden die Räume u.a. mit Laser Projektoren oder mit bis zu 98“ Touch-Displays mit Whiteboard-Funktionalität und BYOD-Systemen, welche zukünftig für modernes, zeitgemäßes lehren und lernen sorgen, ausgestattet.
Für eine optimale Akustik wurden Audio DSP Systeme, die für Feinabstimmung und beste Audioqualität sorgen und je nach Anforderung und architektonischen Voraussetzungen verschiedene Lautsprechersysteme installiert.

Alle Komponenten wurden an die Crestron Mediensteuerung angebunden und mit einem Crestron Fusion Monitoring- und Supportsystem über das IP-Netzwerk verbunden. Bei der Vielfalt der ausgestatteten Räume bietet das den Vorteil, dass alle A/V Komponenten in den 119 Räumen innerhalb des Netzwerks zentral überwacht werden. Störfälle können so kurzfristig behoben werden und die Systeme zuverlässig betrieben werden. Das stärkt das Vertrauen in die Technik und die Akzeptanz der Nutzer für AV-Technik als wirksames Instrument für Wissenstransfer und akademischen Austausch.

Der Umbau fand während der Semesterferien sowie im laufenden Vorlesungsbetrieb bzw. der Online-Lehre statt, daher war eine präzise Terminabstimmung erforderlich, welche durch die standardisierte Raumkategorisierung erleichtert wurde.

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