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EU will mit Südkorea 5G-Entwicklung fördern
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EU will mit Südkorea 5G-Entwicklung fördern

Die EU schließt sich mit Südkorea zu einem Zukunftsprojekt zusammen, um die neue Mobilfunk-Generation 5G voran zu bringen. Bereits Ende 2015 sollen laut Wall Street Journal konkrete Pläne für die Entwicklung des heutigen Datenfunk-Standrads LTE vorgestellt werden.

In diversen deutschsprachigen Pressemeldungen heißt es, dass Ende des nächsten Jahres bereits ein globaler Fahrplan stehen soll. Und die Deutsche Telekom spricht auf ihrer Presseseite (telekom-presse.at) konkret davon, dass bis Ende 2015 eine  Expertengruppe eingesetzt wird, um an der Entwicklung der notwendigen Systeme sowie an der technischen Vorbereitung der Frequenzen zu arbeiten. Hierbei kommt  Südkorea eine entscheidende Schrittmacher-Rolle zu.

Der Mobilfunkstandard 4G erreicht eine immer bessere Durchdringung in der EU, aber hinsichtlich der internationalen Entwicklung ist das noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. Während bei 4G ein Film innerhalb von sechs Minuten heruntergeladen sein kann, soll mit 5G der Download nur mehr sechs Sekunden dauern. Insgesamt soll 5G um 1000 Mal schneller sein als LTE. Südkorea beteiligt sich intensiv an der Weiterentwicklung des Mobilfunkstandards. Anfang des Jahres gab die südkoreanische Regierung bekannt, dass man über 1,1 Milliarden Euro in die Entwicklung und den Ausbau von 5G investieren wolle. Zudem hat man sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und will bereits 2020 mit dem Testbetrieb starten.

Und auch Samsung betreibt mit Hochruck die Entwicklung von 5G und will es bis 2020 an den Start bringen, wie die Telekom berichtet. Das Unternehmen hat sich für ein Konstrukt entschieden, das aus 64 Antennen besteht und beim Empfangsgerät zum Einsatz kommt. Diese 5G-Technik basiert auf Millimeter-Wellen im Frequenzbereich von 28 GHz und ermöglicht somit eine Übertragungsrate von bis zu 1,056 Gigabit pro Sekunde. Dafür wird auch eine neue Antennentechnik eingesetzt.

Doch nicht nur Südkorea arbeitet an dem neuen Standard, sondern auch der chinesische Hersteller Huawei kündigte im November des Vorjahres an, dass man bis 2020 ein funktionierendes 5G-Netz aufbauen möchte.

Auch in Europa arbeiten unterschiedliche Unternehmen daran, ein derartiges Netzwerk aufzubauen. Unter dem Projektnamen Metis haben sich BMW, die Deutsche Telekom und weitere Unternehmen zusammengeschlossen. Das Budget ist im Vergleich zu Südkorea und Huawei mit 27 Millionen Euro allerdings recht knapp bemessen. (6/14)

Bild: Samsung entwickelt mit Hochdruck die nächste Generation der super-schnellen Handys. 5G soll 1000 mal schneller sein als LTE.

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