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# FLYING EYE legt Basis für Metadatenmodell bei Radio Bremen
- URL: https://mebucom.de/technik/flying-eye-legt-basis-fur-metadatenmodell-bei-radio-bremen/
- Published: 2018-01-08T14:51:00.000Z
- Updated: 2022-03-02T07:37:06.000Z
- Description: Die FLYING EYE Managementberatung für Medieninvestitionen GmbH präsentierte im November 2017 der Geschäftsführung von Radio Bremen ein Konzept für eine neue Metadatenführung. Damit sollen die Ausstrahlungsprozesse in der linearen und Online-Verbreitung effektiver geführt werden.
- Author: Eckhard Eckstein
- Tags: Medientechnologie, #wp, #wp-post, #Import 2026-06-22 21:18

„FLYING EYE hat mit seiner Arbeit die Basis für in Zukunft effizientere und zuverlässige Metadatenflüsse gelegt. Dies intern, aber auch in Bezug auf unsere Verpflichtungen gegenüber der ARD. Zusätzlich erhielten wir wertvolle Hinweise zu Harmonisierung unserer Systemlandschaft.“ bestätigt Andreas Lesemann, Stellv. Leiter / Bereichsleiter Archiv-IT, Audio- und Printdokumentation, den Erfolg des Projektes. Im Frühsommer dieses Jahres hatte Radio Bremen die Managementberatung mit der Erarbeitung des Konzepts beauftragt. FLYING EYE führte daraufhin insgesamt zehn Workshops mit den Redaktions- und Produktionsbereichen für die verschiedenen Verbreitungswege durch.

Entlang der Wertschöpfungskette entstand eine „Systemlandkarte“ aller metadatenführenden Systeme im Produktionsbereich. Darin wurden die wichtigsten Metadatenflüsse identifiziert. Als Kriterien dafür gelten, neben der Notwendigkeit für die interne Effizienz, auch die Verpflichtungen gegenüber der ARD in Bezug auf die Lieferung von Metadaten – Stichwort Media File Transfer (MFT). Diese Landkarte zeigte in einem weiteren Layer auch die Metadatenbrüche, die es zu bearbeiten gilt.

Die Berater mappten in einer umfangreichen Datei die Attribute der einzelnen Anwendungen zueinander und – wenn möglich – auch gegenüber BMF. Damit kann der Sender den Metadatenfluss innerhalb seiner Systemlandschaft nachvollziehen und die externen Metadaten-Anforderungen erfüllen.

Weiterhin erstellte FLYING EYE ein Konzept für eine unternehmensweite, systemunabhängige Generierung und Vergabe von IDs, welches der Sender für alle seine Geschäftsobjekte verwenden kann. Externe IDs wie die Broadcast ID (BRID), die u.a. in der ARD Anwendung findet, berücksichtigte die Agentur hierbei ebenfalls. Zusätzlich zum eigentlichen ID-Generator beinhaltet das Konzept ein Repository mit dem der Anwender u.a. Verwendungsnachweise erstellen und nachverfolgen kann. Außerdem ermöglicht das neue Konzept, für jede generierte ID einen Stammdatensatz an Metadaten zu erhalten und bei Bedarf zu recherchieren. (1/18)