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3D-Videobearbeitung mit NVIDIA CUDA
News: Technik

3D-Videobearbeitung mit NVIDIA CUDA

Immer mehr Applikationen zur Video- und Filmproduktion nutzen die parallele Computing-Architektur NVIDIA CUDA. In Kombination mit den NVIDA-GPUs Quadro oder Tesla ermöglicht sie deutliche Performance-Steigerungen bei den Applikationen. Das berichtete NVIDIA Marketing-Direktor Danny Shapiro auf der IBC 2010.

NVIDIA präsentierte auf der Amsterdamer Broadcastmesse zahlreiche Anwendungen und neue NVIDIA-CUDA- und GPU-basierten Lösungen. Auf entsprechende Lösungen setzen zum Beispiel die Software-Anbieter Adobe, Ambrado, Blackmagic Design, BroadMotion, Cinnafilm, Elemental Technologies, Industrial Light & Magic (ILM), Iridas, MainConcept, Microsoft und TDVision. Sie nutzen die NVIDIA-Technologie in Bereichen wie Videoencoding und -decoding, bei der Realisierung visueller Effekte oder bei 3D-Stereoscopic-Videobearbeitungen. Auf über 20 Partnerständen wurden CUDA-basierte Lösungen gezeigt.







CUDA optimiert Stereo-3D-Workflow

Am Iridas-Stand in Halle 7 konnte man sehen wie das Unternehmen (Anbieter in den Bereichen Color-Grading, Playback, Stereo-3D und RAW-Bearbeitung) NVIDIA-GPUs bei den Applikationen SpeedGrade, FrameCycler und MetaRender in der End-to-End-Postproduktion, insbesondere bei der Bearbeitung von mit digitalen Kameras aufgenommenen RAW-Files, einsetzt.

Bei Adobe, ebenfalls in Halle 7 wurde das Zusammenspiel der kürzlich vorgestellten Adobe Creative Suite 5 mit NVIDIAs paralleler GPU-Computing-Architektur gezeigt. Sie erlaubt eine erhebliche Beschleunigung in Bereichen wie Film- und Videoproduktion.

Bei Blackmagic Design in Halle 7 waren die CUDA-optimierte Applikation DaVinci Resolve, Standardlösung im Bereich Farbkorrektur, zu sehen. Beschleunigt mit NVIDIA GPUs können alle Bearbeitungen in Real-Time erfolgen - auch bei nativen 4K-Auflösungen, Stereoscopic 3D und R3D-Files.



Bei Elemental Technologies (Halle 13), einem Anbieter von Anwendungen für das Broadcast- und Online-Videodecoding und -encoding sowie die Transkodierung, wurde die neue CUDA-basierte Elemental-Live-Lösung als Teil der Quadro Digital Video Pipeline vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine End-to-End-Lösung von NVIDIA für die GPU-beschleunigte Erfassung, Verarbeitung und Ausgabe von Standard- und 3D-Broadcast-Videos.



Auch The Foundry (auch in Halle 7 vertreten), Anbieter von Software für visuelle Effekte, hat die CUDA-Technik im Einsatz. Eingesetzt wird sie beim neuen Kronos Retimer für Adobe AfterEffects. Außerdem verwendet The Foundry Quadro-GPUs mit der neuen Fermi-Architektur bei der Texture Painting-Anwendung Mari.



NVIDIA präsentiert 3D Digital Video Pipeline



NVIDIA zeigte auf der IBC 2010 auch seine neue Quadro Digital Video Pipeline. Die Lösung für die Erfassung, Verarbeitung und Ausgabe von hochauflösenden 3D-Inhalten umfasst neue Quadro-GPUs sowie als zusätzliche Komponente die Shutter-Brille NVIDIA 3D Vision Pro. Damit wird es möglich, den 3D-Stereoscopic-Produktionsprozess live und in voller Auflösung zu verfolgen.



Zu den neuen Features der Digital Video Pipeline gehören Real-Time-3D-Grafik-Einbindung, 3D-Encoding, 3D-Videostreaming über das Internet und 3D-Videobearbeitung mit der Adobe Premiere Pro Creative Suite 5 und dem CineForm Neo3D Plug-in.



Bestandteil der NVIDIA Quadro Digital Video Pipeline sind die neuen Quadro-GPUs, die auf der Fermi-Architektur basieren. Dazu gehören die vor kurzem vorgestellten GPUs Quadro 5000 und Quadro 4000, die deutliche Performance-Steigerungen bei Visualisierungsapplikationen wie Adobe Premiere Pro CS5 bieten. Die 30-Bit-Farbtiefe (10 Bit pro Farbkanal) ermöglicht die Darstellung von Milliarden Farbnuancen und damit lebensechte Bilder in höchster Qualität. Die GPUs verfügen über große Grafikspeicher von 2,5 GB (Quadro 5000) und 2 GB (Quadro 4000) und können damit auch bei komplexer Videoproduktion problemlos eingesetzt werden, zum Beispiel auch bei hochauflösenden 4K-Videostreams wie RED.



Neu im Portfolio ist auch die Quadro 6000. Mit einem Höchstwert von 1,3 Milliarden "Dreiecken pro Sekunde" (auf Basis von NVIDIA-Tests mit GLperf 11) bietet sie Anwendern die Möglichkeit, mit Modellen und Szenen zu arbeiten, die fünfmal komplexer sind als jemals zuvor. (09/10)



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