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MMS präsentiert biegefreundliches, robustes Draka-Glasfaserkabel
MFC-Serie (Mobile Fiber Cables) von Draka
News: Technik

MMS präsentiert ultra-robustes Draka-Glasfaserkabel

Die BU Multimedia Solutions (MMS) der Prysmian Group bietet mit der MFC-Serie (Mobile Fiber Cables) von Draka äußerst widerstandsfähige, flammhemmende und flexible Glasfaserkabel für Fernsehanstalten und Außenübertragungen (Ü-Wagen).

Dank der patentierten BendBright-XS-Technologie weisen die auf dem SMPTE 2110-Standard basierenden Draka-Kabel eine extrem hohe Biegeunempfindlichkeit auf. Erfolgreich durchgeführte Biegetests, darunter ein S-Bend-Test mit über 500.000 Zyklen, belegen dies. Je nach Anforderung sind die MFC-Kabel mit vier, acht oder 12 Glasfasern in Singlemode (SM) oder Multimode (MM) erhältlich. Speziell für Außenanwendungen gefertigt, eignet sich die MFC-Serie für Anwendungen im Broadcast-Sektor, Bergbau, Militär, in der Industrie, Schifffahrt, Erdöl- und Gasgewinnung, in Windparks sowie für FTTA-, DAS- und Security-Applikationen.
 
Die Draka MFC-Serie mit den Ausführungen MFC 4x/8x/12x OS2 und MFC 4x/8x/12x OM3 weist sowohl für Indoor- als auch Outdooreinsatzgebiete hervorragende Leistungsmerkmale auf.

Die hohe Robustheit und Biegeunempfindlichkeit bei mobilen Outdoor-Einsätzen erreichen die MFC-Glasfaserkabel durch die 9/125-Faserkabel ausgestattet mit der patentierten BendBright-XS-Technologie. BendBright XS vereint drei Merkmale: eine hohe Empfindlichkeit gegen Makrobiegung, die neue Draka-Colorlock-XS-Beschichtung und eine enge Glasgeometrie. Auch die Dämpfungsverluste durch Biegung fallen dank BendBright-XS sehr niedrig aus.
 
Die Kabel der MFC-Serie eigenen sich nach Herstellerangaben besonders für den Einsatz in widrigen Umgebungen, da sie eine hohe Abriebbeständigkeit aufweisen und rauen Oberflächen standhalten. Zudem besitzen die MFC-Kabel eine hohe Wasserresistenz. Die Ummantelung schützt zuverlässig vor starker Nässe wie Regen, Schnee, Eis oder konstanter Feuchte. Auch gegenüber Chemikalien ist sie enorm resistent.
 
Gerade im Außenbereich ist in der Regel mit großen Temperaturschwankungen zu rechnen, was bei der Verkabelung zu Problemen führen kann. Die MFC-Reihe trotzt laut Draka Temperaturen von - 30 °C bis 70 °C (- 40 °C bis 80 °C), je nach Ausführung. Draka bietet Versionen mit vier, acht oder 12 Fasern in Single- oder Multi-Mode Ausführung, je nach Anforderung.

„Die Technologie im Bereich Broadcast entwickelt sich immer mehr in Richtung Glasfaser. Gegenüber konventionellen Kupferkabeln bieten Lichtwellenleiter mehr Bandbreite und eine dämpfungsärmere Datenübertragung“, sagt Dipl.-Ing. Marc-Oliver Hentschel, Produktmanager Studio Broadcast BU Multimedia Solutions, Prysmian Group. Mit der hohen Bandbreite und dem robusten Material erfüllt die Draka MFC-Serie die hohen Anforderungen der Film- und Fernsehproduktion. Sie entsprechen dem Standard SMPTE 2110. Dieser beschreibt die Übertragung von digitalen Videosignalen (Videostream) über ein IP-Netzwerk in Echtzeit. Im Gegensatz zu früheren IP-Standards erfolgt die Übertragung in unkomprimiertem Format. Die Datensätze (Video-, Audio- und Zusatzdaten) sind miteinander synchronisiert, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen. Dadurch ist getrenntes Routing und Bearbeiten der Daten möglich – auch bei Metadaten (Timecode, Untertitel und Videotext), die den Datensätzen zugeordnet sind.

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