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Neue All-in-one-Lösung für Filmdatenmanagement
News: Technik

Neue All-in-one-Lösung für Filmdatenmanagement

Das Potsdamer Filmservice-Unternehmen transfermedia production services GmbH hat im November 2021 ein neues Video- und Tondatenmanagement-Produkt auf den Markt gebracht: Die Filmdatabox (FDX). Backup, Transcoding, Upload und Preview-Prozesse können damit automatisiert auf externe Speichermedien sowie direkt in die Cloud überspielt werden.

Als Filmemacher:in stößt man früher oder später auf das Problem, dass die Datensicherung einen beträchtlichen Teil der Arbeitszeit kostet. Spätestens am Ende eines erfolgreichen Drehtages müssen die Video- und Tondateien meist manuell auf das bevorzugte lokale Speichermedium übertragen werden oder auch zusätzlich in die Cloud. Problematisch wird diese Methode besonders dann, wenn der Zeitplan eng und die Arbeitstage lang sind. Somit werden Mitarbeitende zusätzlich eingespannt oder zusätzliches Personal gebucht, um sicherzugehen, dass keine wertvollen Daten bei dem sensiblen Prozess verloren gehen.

Doch die Zukunft des Filmdatenmanagements sieht anders aus. Mit der FDX Box geht nun eine leistungsstarke Alternative an den Start. Das integrierte Hardware- und Software-Konzept erzeugt bis zu vier Backups parallel, wandelt gängige professionelle Videoformate direkt am Set in schnitt- und onlinefähige Transcodes und lädt diese wenn gewünscht zu Zielen wie ftp, Frame.io, dropbox, oder die eigene FDX Cloud. Gearbeitet werden kann mit vielen Codecs gängiger ARRI-, Sony-, Red-, Canon- und Blackmagic-Kameras, welche über die insgesamt neun USB 3.0 Eingänge direkt mit dem Gerät verbunden werden können. Bei der Hardware setzt man auf einen INTEL NUC mit dem schnellen und leistungsstarken i7 Prozessor von Intel mit 3.1 GHz. Ein weiterer Vorteil ist das box-eigene WLAN zur Verbindung mit Smartdevice oder Laptop, um die Box zu steuern. Bedienen können die Box auch ungelernte Mitarbeiter, denn nachdem die Box einmal eingerichtet wurde, muss fast nichts mehr „per Hand“ gemacht werden.

Bisherige Projekte umfassen beispielsweise das „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ Spin Off „Leon – Glaub nicht alles, was du siehst“ - produziert von der UFA Serial Fiction für RTL+ oder „Kennedys Liebe zu Europa“ von Vincent Productions für die ARD/ARTE. Hierfür wurde die Box bereits am Set in die Backup- und Transcoding-Vorgänge einbezogen und etablierte sich als zuverlässige Alternative zu den bekannten manuellen Speichervorgängen. Die FDX Box wird von Spielfilm und Dokumentarfilmern gleichermaßen als Backup Lösung vor Ort eingesetzt. Bei der Filmproduktion SHOWCASE POTSDAM fungiert die Box als in-house Backup Tool, das onlinefähige und sendefähige Transcodes über Frame.io ohne weiteren Schritt zu den Cuttern in ihre Adobe Premiere Schnittplätze schickt.

Neben professionellen Medienmacher:innen konnten auch schon Filmstudierende von der neuen Generation der Backup-Technologie profitieren: So wurde die FDX Box bereits an der Filmuniversität „Konrad Wolf“ Babelsberg für ein mittelgroßes studentisches Projekt eingesetzt.

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