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Premiere für WISIs Firefly
News: Technik

Premiere für WISIs Firefly

WISI Communications präsentierte auf der IBC 2014 die neue Firefly-Plattform für Broadcaster und Plattformbetreiber. Sie können damit Video-Signale in diversen Übertragungsformaten verarbeiten und sicher und effizient verteilen.

Die softwarebasierte Plattform stieß laut WISI bei sehr vielen internationalen TV-Sendern auf großes Interesse und sorgte für ein hohes Besucheraufkommen am Stand.

Das extrem flexible Konzept von Firefly basiert auf einer smarten Software-Architektur und gilt laut WISI als wichtige richtungsweise Neuerung im Markt. Bisher waren die bei Broadcastern eingesetzten 19-Zoll Gehäuse in der Regel auf ein oder zwei  Funktionen ausgelegt. Durch den softwarebasierten Ansatz lässt sich nun ein Gehäuse gleich mit einer ganzen Reihe vorher definierter Funktionen konfigurieren. Die deutlich höhere Dichte ermöglicht im Vergleich zum bisher eingesetzten herkömmlichen Equipment günstigere Preise, schont wertvolle Ressourcen und führt zu erheblichen Platz- und Energieeinsparungen auf Seiten des Nutzers.

Auf der IBC hat WISI erste leistungsstarke Lösungen auf Basis der neuen Firefly Plattform vorgestellt, die für internationale Broadcaster realisiert wurden. Hierzu gehören:

Ein T2-MI Prozessor für die Verarbeitung von T2-MI Strömen, mit dem Broadcaster Programminhalte regionalisieren und in Sendungen Werbung (Ad-Insertion) einfügen können. Das integrierte EWS (Emergency Warning System) ermöglicht es dem Betreiber lokalisierte Warnungsnachrichten bei Naturkatastrophen wie z.B. bei Hochwasser und Stürmen für seine Zuschauer einzuspeisen. Der Prozessor hat einen integrierten Sat-Empfänger für T2-MI Ströme mit einem oder mehreren PLPs (Physical Layer Pipe), einen T2-MI Entpacker und unterstützt die nahtlose Umschaltung zwischen redundanten Eingangsquellen für die hochverfügbare Ausspielung der Signale.

Ein Remultiplexer, der verschiedene Transportstromquellen sowie die automatische Adaption von SI, PSI und PSIP Informationen unterstützt. Dies ermöglicht das (Re-)Multiplexen jedes Transportstroms an jedem Punkt sowie die nahtlose Umschaltung zwischen verschiedenen Eingangsquellen. Der Remultiplexer lässt sich sehr einfach in bestehende Netzwerke integrieren. Zu den Anwendungen gehören die Regionalisierung von Multiplexen, das (Re)-Multiplexing von Audio- und Video-Inhalten für Punkt-zu-Mehrpunktverbindungen sowie die Umwandlung von ASI, IP und Multistandard-Verschlüsselung.

Mit dem ASI 2IP Gateway für die Bereitstellung von MPEG Transportströmen an Audio- und Video-Umsetzer lassen sich bis zu acht ASI-Transportströme auf IP wandeln und über ein digitales Netz sicher transportieren. Das Gateway stellt zweifach redundante Übertragungswege bereit, beseitigt IP-Jitter, stellt beschädigte Daten durch Forward-FEC wieder her und sorgt so für eine sichere Übertragung. Auf Nachfrage des Broadcasters ist auch die Synchronisation multipler Inputströme möglich.

Der SFN Synchronizer ist eine Lösung für die Verteilung von DVB-T/T2 und DVB-H Inhalten. Er unterstützt die Synchronisation und den Schutz von Sendungen durch fortschrittliche Backup- und Redundanz-Lösungen. Zudem werden verschiedene Zuführtechnologien wie etwa IP-Netze, Terrestrisch und Satellit unterstützt. Dabei sind Empfänger, Dekoder, die Feed-Synchronisation sowie die nahtlose Umschaltung in einem Gehäuse untergebracht. Mit dieser Lösung erhalten Broadcaster laut WISI eine erweiterte Backup- und Redundanz-Lösung für multiple Zuführtechnologien an die Hand. (9/14)

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