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Quantel stellt LiveTouch vor
News: Technik

Quantel stellt LiveTouch vor

Quantel zeigt auf der IBC 2014 (Stand 7.A20) neue Lösungen und Produkt-Upgrades. Highlight dabei ist das skalierbare Produktionssystem LiveTouch. Es besteht aus einem Server, neuer Software, eigenem Bedienpult und Middleware, über die die Programme Zugriff auf die Inhalte im Netzwerk erhalten.

Mit dem eigens für die Highlight-Berichterstattung konzipierten LiveTouch-Panel lässt sich laut Quantel die Auswahl der Spielszenen einfach und sicher handhaben. Das System sei flexibel und leicht zu konfigurieren und könne so unterschiedlichste Anforderungen erfüllen, heißt es in einer Mitteilung. Einzigartig, so das Unternehmen, ist, dass die Integration der Editing-Tools von LiveTouch innerhalb eines Server-Netzwerkes in beide Richtungen funktioniert, wodurch die Abläufe beschleunigt und der Aufbau des Systems vereinfacht wird.

Einige Verbesserungen für die Schnittsoftware-Tools zu bieten hat die Enterprise sQ-Plattform. Sie verfügt jetzt zudem über eine neue sQ Record-Version mit acht Ports, wodurch sich laut Quantel mehr Platz in Serverräumen sparen lässt. Das System unterstützt das XAVC-Dateiformat im automatischen wie im manuellen Betrieb sowie den Umgang mit 4K-Material.

Erstmals auf der IBC vorgestellt wird Fileflow2. Die neue Version lässt sich nach Herstellerangaben flexibler einsetzen, erleichtert die IT-Integration und sorgt für einen schnelleren Workflow bei der Ein- und Ausspielung von Dateien in das Enterprise sQ System. Zu den Schlüsselkomponenten gehören das System-Management mit neuen Sicherheits-Funktionen wie einer Ordner-basierten Zugriffsberechtigung sowie die Unterstützung von FTP-Programmen, welche die Integration in große IT-Systeme erleichtern. Neu hinzu gekommen ist außerdem eine webbasierte Oberfläche mit Drag- and Drop-Funktionen, dank der es einfacher ist, die geschnittenen Clips an unterschiedliche Adressaten zu übermitteln.

Mit der globalen Workflow-Lösung QTube können die Fernsehsender ihre Sendebeiträge schneller produzieren, da sie unabhängig davon, wo sich das Rohmaterial befindet, darauf zugreifen können, um die Beiträge auszustrahlen, ins Netz zu stellen oder bei Bedarf für mobile Endgeräte oder Tablets auszuspielen. Auf der IBC wird Quantel einen neuen Browser-basierten standortübergreifenden Workflow vorführen, durch den es noch einfacher wird, Beiträge in das Enterprise sQ System einzuspeisen, deren Quellmaterial sich an verschiedenen Standorten befindet.

Quantels Infrastruktur-Lösung Genetic Engineering 2 hat auf der IBC 2014 ihren ersten Auftritt in Europa. GE2 ist Quantels gemeinsame Speicherlösung für die Postproduktion, die  den Nutzern von Quantels Farbkorrektur- und Finishingsystem Pablo Rio neue Dimensionen an Flexibilität, Leistung und Produktivität eröffnet. GE2 hat seine Leistungsstärke bereits bei der Produktion von 4K-Material bei der Fußball-WM 2014 unter Beweis gestellt, wo im Auftrag von Sony und der FIFA Highlight-Zusammenschnitte aus den WM-Begegnungen im ultra-hochauflösenden Format 4K 60p sowie WM-Werbefilme im 4K-Format produziert worden sind. Quantel  wird  auf der IBC mit dem 4K-Material von der Fußball-WM den Workflow der 4K-Produktion bei der Weltmeisterschaft an seinem Stand demonstrieren.

Auf der IBC vorgestellt wird auch die sechste neue Software-Version, die Quantel in diesem Jahr für das leistungsfähige Farbkorrektur- und Finishing-System Pablo Rio herausbringt, mit der die Entwicklung von Pablo Rio als Finishingsystem für 4K und höhere Formate weiter vorangebracht  wird. Zu den neuen Features gehören die Unterstützung von S-log 3/S-Gamut3, der jüngsten ARRI SDK, der Import und Soft Mount von DCPs , dem neuen Apple-Codec ProRes 4444 XQ sowie der für die Cross-Plattform entwickelten Multi-Formatkarte AJA Kona 3G. All diese Neuerungen sorgen dafür, das Pablo Rio sich noch leichter in die große Bandbreite von Postproduktionssystemen integrieren lässt, die heutzutage im Einsatz sind.

Am Stand von Snell wird Quantel das IP Routing mit einer Präsentation ergänzen. Wie die IP-basierte Produktion funktioniert, führt Quantel anhand seines neuen System revolutionQ vor, mit dem sich IP-Streams aufnehmen und live bearbeiten lassen. Gemeinsam mit Snell wird Quantel den Besuchern auf der IBC einen Ausblick geben, welche Möglichkeiten sich in Zukunft durch die IP-basierte Arbeitsweise eröffnen.

„Unsere Ingenieure in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeiten mit Hochdruck an den Entwicklungen, die sich unsere Kunden wünschen“, erklärt Marketing-Direktor Steve Owen. „An den Ständen von Quantel und Snell stellen wir nicht nur unsere neuen Produktionslösungen vor, die bereits erhältlich sind, sondern zeigen auch auf, wie in Zukunft mit mehr Effizienz und stärkerer Vernetzung neue kreative Lösungen entstehen können.“ (8/14)

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