Cookie Consent by TermsFeed
      technik-news
      mebucom
                
Sony stellt C3 Portal vor
News: Technik

Sony stellt C3 Portal vor

Eine einfache und stabile mobile Übertragung von Video- und Audiodateien aus der Kamera zu den Schnittplätzen der Newsredaktionen – genau das soll das neu vorgestellte C3 Portal von Sony leisten. Das Cloud-System soll sich zudem nahtlos in bestehende Postproduktionsworkflows integrieren lassen.

C3 Portal, die Abkürzung für Camera-Connect-Cloud Portal, soll es Anwendern ermöglichen, ihre Dateien in einfachen und unkomplizierten Schritten über eine spezielle mobile Android OS- und iOS-Anwendung (ab Android 10 bzw. iOS 14) namens "C3 Portal App" vom Drehort zum Schnittplatz zu übertragen. Beim Hochladen in die Cloud fügt das System zudem Metadaten hinzu, die sich dann nahtlos in das Postproduktionssystem integrieren lassen sollen. Die an die Cloud gesendeten Dateien werden vom Drehort aus mit der Produktionsabteilung geteilt und Kamerateams, Redakteure, Produzenten und sogar Kunden können sich an der Erstellung der Inhalte per Fernzugriff über die Cloud beteiligen.

Funktionsumfang des C3 Portals:

- Schnelle und einfache Verbindung der Kamera mit der Cloud über eine spezielle mobile Anwendung: Der Kameramann muss laut Sony intuitive Schritte befolgen, die eine einfache Anmeldung bei der Anwendung und das Scannen eines QR-Codes auf den Kameras* erfordern.

- Stabile Übertragung über das Mobilfunknetz: Benutzer können die Kameras über USB an ihr Smartphone anschließen und die Dateien über das 5G-Netzwerk, LTE und WLAN sicher in die Cloud übertragen. Es soll auch möglich sein, mehrere Mobilfunknetze zu kombinieren, um die Übertragungsgeschwindigkeit zu beschleunigen (ausschließlich in der Android App).

- Chunk File Transfer*: Dieser soll es Anwendern erlauben, Proxydateien schon während der Aufnahme in die Redaktion zu senden, um die Zeit für die Bearbeitung in der Produktion zu reduzieren. Die Proxydatei wird kontinuierlich als wachsende Datei in die Cloud hochgeladen - in Form von "Chunks". Die Größe der Chunks kann festgelegt werden: 30 Sekunden, 1 Minute und 2 Minuten.

- Durchgängiger Metadaten-Workflow für eine effiziente Produktion: Wenn Kameraleute, Reporter oder Regisseure die Planungs-Metadaten, z. B. Namen von Mitarbeitern oder Videothemen, einrichten und sie vor einem Dreh über das C3-Portal an Smartphones und Kameras senden, werden diese Metadaten automatisch den an die Cloud gesendeten Dateien zugeordnet. Die zugeordneten "NRT-Metadaten" umfassen unter anderem Informationen wie Modellname der Kamera, Seriennummer der Kamera, Firmware-Version der Kamera, Datum, Uhrzeit, Geolocation, Dateiformat, Auflösung, Codec-Informationen, UMID und Timecode. Parallel dazu sollen Kameraleute bei der Vorschau von XAVC-Proxy-Dateien, die an das Smartphone gesendet werden, Kommentare und Inhaltsmarkierungen als Metadaten hinzufügen können.

- Speech to Text via Spracherkennung: Diese Funktion soll die Postproduktion bei der Integration mit dem cloudbasierten KI-Service von Sony, dem Media Analytics Portal, unterstützen.

*Alle Funktionen, einschließlich der schnellen und einfachen Verbindung über den QR-Code und dem Chunk File Transfer, werden zunächst von der PXW-FX9 mit Version 3.0 und der PXW-Z280 mit Version 5.0 unterstützt, die für Ende November 2021 geplant ist. Alle anderen Funktionen können mit den Kameras ILME-FX6, PXW-Z750, PXW-Z450, PXW-X400 und PXW-X500 genutzt werden.

 

Zurück


Ähnliche Artikel