Der TV-Absatz bleibt in den ersten drei Quartalen 2024 stabil bei 2,94 Millionen Geräten. Trends zu größeren Bildschirmen und Online-Audio-Nutzung setzen sich fort.
Erstmals in der Geschichte des Radios sind mehr als die Hälfte der in Deutschland verkauften Radiogeräte digital und empfangen DAB+. Das zeigt der neue CE-Branchenkompass von ZVEI und Deutscher TV-Plattform in Kooperation mit der GfK.
Bereits 44 Prozent der 18- bis 39-Jährigen nutzen Vorschläge aus Mediatheken und Streamingdiensten; 43 Prozent wünschen individuelle Empfehlungen beim Einschalten. Ab 50 Jahren wünschen dies nur 15 Prozent, so eine GfK-Studie im Auftrag der Deutschen TV-Plattform.
Der Berliner Musiksender tape.tv wurde 2008 als Web-TV gegründet und erzielte im letzten Jahr nach eigenen Angaben Werbeeinnahmen von 20 Millionen Euro. Chef Conrad Fritzsch will den Umsatz verdreifachen. MEDIEN BULLETIN sprach mit ihm über sein Geschäftsmodell und Fernsehen heute.
Hybride TV-Geräte, die Fernsehen mit dem Internet verbinden, sind seit rund zwei Jahren auf dem Markt. Große TV-Sender setzen auf den offenen HbbTV-Standard für interaktives Fernsehen, während die Geräteindustrie proprietäre App-Store-Lösungen gewählt hat.
Das Kabelfernsehen bleibt laut GfK-Zahlen im AGF-Fernsehpanel mit 18 Millionen angeschlossenen Haushalten Deutschlands wichtigster TV-Empfangsweg. TNS Infratest sieht im „TV Monitor 2011“ aufgrund einer anderen Messmethodik erstmals das Satellitenfernsehen vorn.
Die HD PLUS GmbH sieht ihre HDTV-Plattform HD+ zwei Jahre nach dem Start auf gutem Weg. Anfang November waren auf Basis einer aktuellen GfK-Analyse über zwei Millionen HD+ Empfangsgeräte verkauft. Rund 1,9 Millionen Haushalte schauen derzeit HD+, das entspricht rund vier Millionen Zuschauern.
Die Zeit für vernetztes Fernsehen ist reif. HbbTV steht 2011 auf der Roadmap großer Gerätehersteller. Endgeräte für Kabel und Terrestrik gibt es allerdings noch nicht.
Laut einer Goldmedia-Studie zu „3D Home-Entertainment in Deutschland“ soll 2015 bereits jeder fünfte deutsche Haushalt über ein 3D-Gerät verfügen – in Summe rund acht Millionen 3D-Fernseher in deutschen Wohnungen.