Die Zeit für vernetztes Fernsehen ist reif. HbbTV steht 2011 auf der Roadmap großer Gerätehersteller. Endgeräte für Kabel und Terrestrik gibt es allerdings noch nicht.
Dr. Martin Willich hat nach fast 31 Jahren Studio Hamburg verlassen. Unter seiner Führung wuchs der Umsatz von rund 60 Millionen DM auf rund 280 Millionen Euro. Im Gespräch mit MEDIEN BULLETIN blickt er zurück und nach vorn.
Die Produzenten von „Don 2“ entschieden sich, den Film in Berlin spielen zu lassen. Dafür wurde nicht nur der rote Teppich ausgerollt – auch die gewachsene Infrastruktur aus Dienstleistern und erfahrenen Teammitgliedern spielte eine erhebliche Rolle.
RTL ist ein Kunststück gelungen: Trotz stark reduzierter Programmkosten wurden viele neue Zuschauer gewonnen, und der Umzug in die digitalisierte Sendezentrale verlief reibungslos. Allerdings mucken Mitarbeiter auf, deren Jobs stark von der neuen IT-geprägten Produktionstechnologie betroffen sind.
Am 22. Februar fiel die erste Klappe für „Callgirl Undercover“, einen TV-Movie, den Grundy UFA im Auftrag von Sat.1 produziert. Erstmals setzt Grundy UFA dabei die RED One-Kamera ein und weitet sein Know-how auf die Produktion von 90-Minütern aus.
Der Umbau der German Free TV-Sendergruppe von ProSiebenSat.1 geht weiter. Nach der Zusammenlegung nahezu aller Bereiche, werden nun auch die Unterhaltungs- und Informationsbereiche der Sender Sat.1, ProSieben und kabel eins unter dem Dach der German Free TV zentralisiert.
Die Sat.1-Serie „Dr. Molly & Karl“ bringt frischen Wind in die Prime-Time: Von der ProSiebenSat.1-Tochter „Producers at Work“ produziert, wurde sie kostensparend in HD statt auf 16mm-Film realisiert – und verspricht Fans der Sat.1-Serie „Edel & Starck“ viel Vergnügen.
Vom 14. bis 17. April 2008 findet in Las Vegas die NAB Show statt, die weltweit größte Kongressmesse der Broadcast- und Medientechnik-Branche. Besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf crossmedialer Produktion und Distribution sowie den Themen IPTV und 3D-Stereoskopie.
ZDF-Intendant Prof. Markus Schächter erklärt im Interview mit MEDIEN BULLETIN, wie sich der Mainzer Sender im Wettbewerb des Dualen Systems positioniert – vor allem durch Profilierung im Bereich „Wissen“ und durch neue Positionen im Zuge der Digitalisierung.
Was einst als Zukunftsvision galt – der Fernsehzuschauer als „Programmdirektor“ –, ist für die Sender zur Horrorvision geworden: Schier unberechenbar setzt der Zuschauer die unterschiedlichsten Fernbedienungen ein, um über Tops oder Flops der Programmanbieter gnadenlos zu entscheiden.
Sat.1-Serien-Chef Joachim Kosack hat mit einem Pitch, an dem sich 34 deutsche Produzenten beteiligten, eine Krimoffensive gestartet. MEDIEN BULLETIN sprach mit Kosack über den Variantenreichtum des Genres und den Krimiserienboom, der bislang von US-Importen nach dem Muster CSI geprägt ist.
Ex-Sat.1-Chef Roger Schawinskis Buch „Die TV-Falle – vom Sendungsbewusstsein zum Fernsehgeschäft“ liefert trotz subjektivem Duktus plastische Einblicke in das private Fernsehen hinter den Kulissen – und verrät, warum Schawinski Sat.1 vorzeitig verlassen hat.