
„Wir haben bei der Produktion alle sehr viel Lernarbeit leisten müssen“, erklärte Tom Schardt von Bernstein Bremen. „ich habe noch nie soviel in so kurzer Zeit dazu lernen müssen“, sagte er. Der Aufwand bei den Dreharbeiten sei immens gewesen. Die Produktion des 3D-Spot habe rund 50 Prozent mehr Zeit gekostet als die eines herkömmlichen 2D-Spot.
Die Hamburger Chroma Film & TV GmbH war mit ihrem umfassenden Know how im 3D-Bereich maßgeblich an der Realisierung des Kinospots beteiligt. Eingesetzt wurden bei der Aufzeichnung zwei F23-Kameras von Sony mit 10mm- und 14mm-Digiprimes sowie ein tragbarer HDCAM SR-Recorder SRW1 von Sony. Die Kameras waren in einem Swiss Rig integriert. Die Bildkontrolle erfolgte an zwei JVC 3D-Monitoren.
Als Stereoscopic Supervisor von Chroma war Marc Briede am Set aktiv.
Die Dreharbeiten dauerten 16 Stunden, die anschließende Postproduktion dann 12 Wochen.
Bei den computeranimierten Teilen (CGI) des Spots wurde Chroma von Oliver Weber unterstützt.
„Ohne entsprechendes Know how ist man bei der 3D-Produktion verloren“, betonte Chroma-Geschäftsführer Jürgen Schaum (Foto). „Die alte Filmsprache ist hier nur bedingt anwendbar.“ Zudem gelte es immer das Zielmedium genau im Auge zu behalten. Was Für das Kino in 3D produziert werde, sei nicht unbedingt auch für das Fernsehen geeignet.
Der MiXery 3D-Spot indes soll auch in der 2D-Version bei ProSiebenSat.1 Werbeeinsatz als TV-Spot finden.







