Videomarkt profitiert von digitalen Medien

Nach den aktuellen Daten der GfK hat die deutsche Videobranche mit einem Gesamtumsatz in Höhe von 443 Mio. Euro Umsatz ein Rekordergebnis für das erste Quartal im Home Entertainment-Markt eingefahren (bisher 406 Mio. Euro in 2005). Stark zugenommen haben die Umsätze mit Video on Demand sowie der Online-Verleihmarkt.

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Videomarkt profitiert von digitalen Medien

Wie der Bundesverband Audiovisuelle Medien in Hamburg mitteilt, wurde im Kaufmarkt das gute Ergebnis des gleichen Vorjahreszeitraums (310 Mio. Euro in 2012) mit 358 Mio. Euro im ersten Quartal dieses Jahres um 15 Prozent weit übertroffen. Geklettert sind die Umsätze aller drei Formate DVD, Blu-ray und „Video on Demand“ (VoD). Dabei legten Blu-ray-Verkäufe  um 35 Prozent auf 98 Mio. Euro zu (nach 73 Mio. Euro in 2012) und die VoD-Nutzung stieg sogar um 55 Prozent auf 17 Mio. Euro (nach 11 Mio. Euro in 2012) .

Der deutliche Anstieg im VoD-Verkauf werde nur noch durch den Boom im VoD-Verleih übertroffen. Mit einem Plus von 64 Prozent kletterte der VoD-Verleihumsatz in den ersten drei Monaten 2013 auf 29 Mio. Euro Umsatz (nach 17 Mio.Euro in 2012) und sorgte für neue Impulse auf dem zuvor stagnierenden Verleihsektor des Home Entertainment Marktes.

Der stellvertretende. BVV-Geschäftsführer Oliver Trettin (Foto) sieht eine positive Entwicklung: „Was uns an diesem Quartalsergebnis besonders freut, ist die Tatsache, dass sich alle drei Formate äußerst positiv entwickelt haben. Das lässt darauf schließen, dass durch das digitale Geschäft zusätzliche Zielgruppen gewonnen werden.“  (5/13)

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