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ARTE erzielt Rekordwerte bei Streaming und TV-Quoten

Der deutsch-französische Kultursender verzeichnet 2025 über 3,2 Milliarden Videoabrufe – ein Plus von 15 Prozent. Auch die linearen Marktanteile erreichen in beiden Ländern neue Höchststände.

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ARTE verzeichnet 2025 mit 3,2 Milliarden Videoabrufen einen neuen Streaming-Rekord. ©ARTE

ARTE setzt seinen Wachstumskurs fort: Mit 3,2 Milliarden Videoabrufen über alle digitalen Plattformen hinweg übertrifft der europäische Kulturkanal seinen Vorjahresrekord deutlich. Die Sehdauer auf arte.tv stieg um elf Prozent auf 182,5 Millionen Stunden.

„ARTE wird gebraucht – als Programmangebot mit europäischer Perspektive"

ARTE-Präsidentin Heike Hempel

Junge Zielgruppe setzt auf Streaming

Besonders bei den 25- bis 34-Jährigen zeigt sich der digitale Wandel: 57 Prozent dieser Altersgruppe nutzen ARTE inzwischen non-linear – fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Auf den Social-Media-Kanälen wuchs die Follower-Zahl um 20 Prozent auf 36 Millionen Accounts.

„Der hohe Publikumszuspruch zeigt, wie groß der Wunsch nach Qualitätsinhalten, Tiefe und Einordnung ist", sagt Sylvie Stephan, seit Januar neue ARTE-Programmdirektorin.

TV-Marktanteile auf Rekordniveau

Auch linear legte ARTE zu: In Deutschland erreichte der Sender einen Marktanteil von 1,4 Prozent, in Frankreich 3,1 Prozent – jeweils neue Bestwerte. Zu den erfolgreichsten Produktionen zählten der Fernsehfilm „Maria hat Angst" mit 1,4 Millionen Zuschauern sowie die Serie „Mad Men" mit 21,4 Millionen Videoabrufen.

Europäische Expansion schreitet voran

ARTE baut seine mehrsprachige Präsenz weiter aus: Neben Deutsch und Französisch ist das Angebot mittlerweile auf Spanisch, Englisch, Italienisch, Polnisch und Rumänisch verfügbar. Die Nutzung in diesen Sprachen wuchs um zwölf Prozent auf 120 Millionen Abrufe. Mit dem schwedischen SVT und Suspilne Ukraine kamen 2025 zwei neue Partner hinzu – das öffentlich-rechtliche Netzwerk umfasst nun 13 Sender.

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

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