Wie die Cinemedia mitteilt, sind die Insolventverfahren am Amtsgericht München über das Vermögen der CineMedia Film Aktiengesellschaft Geyer-Werke sowie über das Vermögen der CinePostproduction GmbH eröffnet.
Der Geschäftsbetrieb der insolventen CinePostproduction GmbH geht weiter. Diese Entscheidung hat der vom Amtsgericht München eingesetzte Insolvenzverwalter Stephan Ammann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH verkündet.
Die CinePostproduction GmbH hat am 12. August Insolvenzantrag gestellt. Wenige Stunden später meldete ihre Muttergesellschaft Cinemedia Film AG eigene Zahlungsunfähigkeit, nachdem eine der beiden finanzierenden Banken eine Kreditlinie außerordentlich fristlos gekündigt hatte.
Der rasche Rückgang des analogen Filmkopiergeschäfts und Preisentwicklung in der digitalen Post zwingt CineMedia seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr zu korrigieren.
CineMedia-Tochter CinePostproduction GmbH will die Herstellung von Kinokopien auf Film am Standort Berlin konzentrieren. Damit verbunden ist Personalabbau: Rund 70 Mitarbeiter in der Serienkopierung an den Standorten München und Hamburg sind betroffen.