ARD und ZDF stehen in der deutschen Presse am Pranger. Sie wirft den Sendern vor, öffentlich-rechtliche TV-Qualität in Nischen abzuschieben. Doch geht es wirklich um eine Qualitätsdebatte – oder doch eher um Interessenspolitik? Und was heißt eigentlich TV-Qualität?
Mit der „B3 Biennale des bewegten Bildes“ geht in Frankfurt ein neues Festival an den Start. Das Konzept erarbeitete die HfG Offenbach im Auftrag des HMWK, der LPR und der Wirtschaftsförderung Frankfurt. MEDIEN BULLETIN sprach mit B3-Leiter Prof. Bernd Kracke über die Ausrichtung.
Das Medienjahr 2012 war von Umbruchstimmung geprägt: Digitalisierung verändert Produktions- und Geschäftsprozesse, immer mehr Dienste buhlen um Zuschauer, die Medienordnung muss neu justiert werden. Ein Rück- und Ausblick auf Programm, Technik und Medienwirtschaft.
Kabelnetzbetreiber und Telekom wildern zunehmend in den jeweils anderen Geschäftsfeldern. Die Telekom hat das Kartellamt aufgefordert, dies zu unterbinden. Befeuert wird der Konflikt durch die bevorstehende Astra-Abschaltung der digitalen Satellitenübertragung am 30. April.
Pay-TV ist in Industriestaaten wie den USA (HBO) und Frankreich (Canal+) ein Erfolgsmodell. In Deutschland steckte Pay-TV fast durchgehend in den roten Zahlen – doch neuerdings scheint sich das Blatt zu wenden. MEDIEN BULLETIN wagt eine Analyse des deutschen Pay-TV-Marktes.
Mit den ersten Schritten zu einer „paneuropäischen Unternehmensstrategie“ hat die ProSiebenSat.1 AG vor allem einen totalen Imageschaden für Sat.1, das private Fernsehen und die Medienkontrolleure erreicht. Gleichzeitig ist eine neue Debatte um die Strukturen im TV-Markt entbrannt.