Fernsehkonzern ProSiebenSat1 will die Zielgruppe der YouTube Generation erreichen. Mit der Mehrheitsübernahme des amerikanischen Multi Channel Networks Collective Digital Studio (CDS) steigt die Gruppe zum globalen Online-Player auf.
Deutsche Sender, Autoren und Produzenten werden dafür kritisiert, keine Serien von der erzählerischen Qualität skandinavischer oder amerikanischer Produktionen zu schaffen. Ein Blick in Gegenwart und Zukunft der deutschen Serienproduktion fragt, ob und warum das so ist.
Beim newTV Kongress 2014 in Hamburg verständigten sich rund 160 Teilnehmer über neue Produktionsformen und digitale Wertschöpfung. Trotz Netflix und YouTube schauen noch 85 Prozent der TV-Zuschauer lineare Programme. Online-Videos haben dennoch viel Bewegung in den TV-Markt gebracht.
ProSiebenSat.1 hat mit Ampya (sprich englisch: „Empire“) erstmals eine zentrale Musikplattform im Internet mit einem Angebot von mehr als 20 Mio. lizensierten Musiktiteln aufgelegt.
Social Media ermöglicht Zuschauern, das Gesehene via Twitter, Facebook und Google+ in Echtzeit zu kommentieren. Doch nutzen Film- und Fernsehmacher diese Einlassungen, um das Programm näher an die Zielgruppe zu bringen?
Beim 23. Medienforum.NRW in Köln diskutierten Produzenten, Kinoverleiher, Fernsehvertreter und Trendforscher über den Wandel durch die Digitalisierung – mit neuen crossmedialen Formaten, zunehmender Marktfragmentierung und veränderter Wertschöpfungskette.