Großen Erfolg für die Internet-Angebote bei den Olympischen Spielen meldet die ARD. 32,4 Millionen Mal haben die Zuschauer das vom Systemhaus Geißendörfer & Leschinsky betreute Video-Live-Streaming-Angebot abgerufen.
Wellen+Nöthen belieferte die Sportproduktionen des ZDF mit Sony OLEDs aus seinem Rental-Pool und will künftig gänzlich auf die neue Technik setzen. Dank akkurater Bildwiedergabe ohne Bewegungsunschärfen eignen sich OLED-Monitore besonders für Sportevents.
Das olympische Programm in der ZDFmediathek sorgt für neue Rekordzahlen: In der zweiten Olympiawoche wurden täglich mehr als zwei Millionen Videos abgerufen – annähernd doppelt so viele wie im bisherigen Tagesdurchschnitt 2012.
Die Olympia-Mediathek des ZDF verzeichnet neue Rekorde: Allein am ersten Wettkampftag, dem 28. Juli 2012, wurden 2,69 Millionen Videos und Livestreams abgerufen – der bisher beste Tageswert des Jahres. Für die Folgetage zeichnen sich ähnliche Nutzungswerte ab.
ZDF-Sportreporter Norbert König hatte am Abend des 30. Augusts die seltene Gelegenheit, das olympiainteressierte TV-Publikum gut 20 Minuten lang mit den Feinheiten des Fechtsports vertraut zu machen. Dafür sorgten eine Panne bei der Zeitnahme, Proteste und lange Diskussionen des Kampfgerichts.
Gut aufgestellt sieht das ZDF den digitalen Informationskanal ZDFinfo, Mit der Fokussierung auf jüngere Zuschauergruppen behaupte das Programm den zweiten Platz unter den öffentlich-rechtlichen Digitalkanälen hinter ZDFneo.
Am 22. und 23. Mai fand der sechste Rhein-Main-Event mit Workshops, Ausstellungen und Fachvorträgen in Wiesbaden statt. Rund 80 Aussteller präsentierten Neuheiten von der NAB. Veranstalter Teltec lobte die Kooperation mit der Fernseh- und Kinotechnischen Gesellschaft (FKTG).
Neben der Olympia-Berichterstattung in den Hauptprogrammen bieten ARD und ZDF ein Online-Angebot für mobile Endgeräte sowie über HbbTV mit täglich bis zu 60 Stunden Live-Streams aus London, damit Zuschauer ihr Olympia-Programm individuell zusammenstellen können.
Mit großem CGI-Aufwand arbeitet Grundy UFA für die ZDF-Telenovela „Wege zum Glück“, die ab 7. Mai montags bis freitags um 16.15 Uhr läuft. Erstmals kommen für ein tägliches Serienformat Virtual Backlots zum Einsatz, wie sie bislang nur für große Hollywoodproduktionen verwendet wurden.
Unter Film- und TV-Produzenten ist wieder Streit entbrannt. Wegen fehlender Transparenz bleiben die Positionen undurchsichtig. Es geht um Geld, Auftragsverteilung seitens der Sender, Fördergelder und Zwischenfinanzierungskredite.
Live-Schalten laufen üblicherweise via Satellit. Eine Alternative bieten tragbare Sendeeinheiten, die TV-Bilder per Mobilfunknetz ins Funkhaus schicken und sich im Rucksack verstauen oder an der Kamera montieren lassen. MEDIEN BULLETIN stellt drei Rucksack- und eine Taschenlösung vor.
Thomas Schadt, Professor und Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg, erläutert im Gespräch mit MEDIEN BULLETIN die 3. überarbeitete Auflage seines Buchs „Das Gefühl des Augenblicks – Zur Dramaturgie des Dokumentarfilms“ und die Lage des Dokumentarfilms im deutschen Fernsehen.