Die Nachfolge in dritter Generation ist vollzogen. Felix Moschkau ist ab dem 29. Januar 2026 zweiter Geschäftsführer der KST Moschkau GmbH. Er führt das Unternehmen künftig gemeinsam mit seinem Vater Axel Moschkau, der die Geschäftsführung seit 2007 innehat. Der Firmengründer Udo Moschkau hatte sich 2021 zu seinem 80. Geburtstag aus dem operativen Geschäft zurückgezogen.
Vom CTO zum Geschäftsführer
Felix Moschkau ist im Unternehmen kein Unbekannter. Als CTO verantwortete er zuletzt die technische Entwicklung des Unternehmens mit Schwerpunkt auf Automation, Robotik und Workflow-Entwicklung. Seit elf Jahren ist er bei KST tätig, stieg vom Produktspezialisten zum CTO auf. Eine Überraschung sei der Schritt nicht, sagt Moschkau: „Das war langjährig vorbereitet und schon von Anfang an die angedachte Rolle, wo es hingehen soll.“

An seiner inhaltlichen Ausrichtung ändere sich wenig: „Automation und Robotik ist sowieso schon die ganze Zeit mein Steckenpferd.“ Vor allem gehe es darum, seinen Vater zu entlasten: „Wir sind ein kleiner Betrieb, der für seine Größenverhältnisse übermäßig viel stemmt – davon werde ich jetzt zumindest die Hälfte übernehmen.“
Systemintegrator mit eigenem Produktportfolio
Die KST Moschkau GmbH wurde 1985 von Udo Moschkau gegründet und hat ihren Sitz in Kreuzau bei Düren. Das Unternehmen ist als Systemintegrator und Hersteller in den Bereichen Medientechnik, Broadcast, Professional AV sowie Studio-Automation tätig. Zum Portfolio gehört das selbst entwickelte CamBot-System, eine modulare Software zur Automatisierung von Studioproduktionen. Zu den Kunden zählen Rundfunkanstalten, Produktionsfirmen und öffentliche Auftraggeber.
Am Standort Kreuzau betreibt das Unternehmen neben dem Stammhaus das Innovation Center sowie die KST Academy für Schulungen. Strategische Partnerschaften bestehen unter anderem mit Panasonic, Zero Density und Blackcam Robotics.














