Die Ruder-Weltmeisterschaften 2026 fanden vom 24. bis 30. August auf der Bosbaan in Amsterdam statt. 814 Athleten aus 64 Nationen traten dort an. quattro media verantwortete gemeinsam mit World Rowing die internationale Verteilung des World Feeds an Medienrechtepartner und digitale Plattformen.
Dabei konnte das Unternehmen auf eine bereits bestehende Distributionsumgebung zurückgreifen: Konfigurationen und Templates aus früheren World-Rowing-Produktionen ließen sich für die Weltmeisterschaft erneut nutzen.
Empfänger bleiben zwischen den Regatten bestehen
Technisch lief die Distribution über die softwaredefinierte Infrastruktur von GlobalM GMX. Das Netzwerk arbeitet mit verteilten Points of Presence, über die der World Feed möglichst nahe an die jeweilige Empfangsorganisation gebracht wird. Der Weg über das öffentliche Internet zwischen dem GlobalM-Netz und dem Abnehmer soll dadurch möglichst kurz bleiben.
quattro media steuerte den kompletten Distributionsworkflow selbst über GMX. Die einzelnen Wettkampftage ließen sich vorab planen. Die Plattform stellte anschließend die benötigte Infrastruktur, Routen und Verbindungen zu den Empfängern entsprechend dem jeweiligen Tagesprogramm bereit.
Besonders spannend: Bereits aus früheren Jahren konfigurierte Receiver-Endpunkte, Zugriffsrechte und SRT-Verbindungsdaten konnten in GMX erhalten bleiben. Lediglich neue Taker, mussten frisch hinzukonfiguriert werden.
„quattro media muss das Netzwerk nicht jedes Mal neu aufbauen, wenn ein weiteres Event stattfindet“, sagt Paul Calleja, CEO von GlobalM. Gleichzeitig lasse sich die Infrastruktur an die Anforderungen des jeweiligen Events anpassen.
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Ein Feed für Rechtepartner und digitale Plattformen
Die Architektur beschränkte sich bei der Ruder-WM nicht auf klassische Broadcast-Abnehmer. Derselbe Contribution Feed versorgte auch die digitalen Distributionswege von World Rowing. Eine separate Contribution-Infrastruktur für die Online-Ausspielung war damit nicht erforderlich.
Für quattro media passt dieser Ansatz zu einem Distributionsgeschäft, in dem dieselben Sportinhalte über immer mehr Ausspielwege ihre Abnehmer erreichen. „Durch die Wiederverwendung etablierter Workflows und Verbindungen können wir schneller arbeiten und unseren internationalen Medienpartnern von Event zu Event konsistent liefern“, sagt Florian Schnellinger, COO von quattro media.
Für die nächsten Regatten bleibt damit nicht nur Erfahrung aus Amsterdam erhalten. Auch ein Teil der technischen Distributionsumgebung wartet bereits auf den nächsten Start.