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Sony-Kameras beim Esports World Cup 2026

Bis zu 50 FX3 und FX2 sowie mehrere FX6 und BURANO gehörten zum Kamera-Setup des Esports World Cup 2026. Die Cinema-Line-Modelle übernahmen dabei unterschiedliche Aufgaben in Studio und Event-Produktion.

Sony-Kameras beim Esports World Cup 2026
©EWC26
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Beim Esports World Cup 2026 setzte das Produktionsteam für einen großen Teil seiner Videoaufnahmen auf Sonys Cinema Line. Zu Spitzenzeiten waren 50 FX3 und FX2 im Einsatz, ergänzt um vier FX6 und zwei BURANO. Die Kameras deckten dabei unterschiedliche Aufgaben ab: von Team-Promos im Studio über dokumentarische Aufnahmen auf dem Veranstaltungsgelände bis zu Bildern direkt aus dem Umfeld der Spieler.

Für die aufwendigeren Studioaufnahmen nutzte die Crew vor allem BURANO und FX6. Mehrere Kameras wurden parallel eingerichtet, damit unterschiedliche Einstellungen ohne größere Umbauten produziert werden konnten. Vollformatsensoren, Autofokus und die elektronisch variablen ND-Filter der beiden Modelle halfen dabei, die Aufnahmen auch unter wechselnden Bedingungen schnell umzusetzen.

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Für Senior Creative Producer Charles Dalton spielte bei der Entscheidung für die BURANO neben der Bildqualität vor allem die Bauform eine Rolle. „Die BURANO war für uns die perfekte Wahl“, sagt Dalton. „Sie bietet uns diese kinoreife Bildqualität in einem kleineren, leichteren und energieeffizienteren Gehäuse, was ideal ist, wenn man mit schlanken, agilen Teams arbeitet.“

Die FX6 kam nicht nur im Studio zum Einsatz, sondern begleitete das Team auch bei dokumentarischen und klassischen Run-and-Gun-Aufnahmen. Für Situationen, in denen die Kameraleute noch unauffälliger arbeiten und möglichst dicht an die Spieler herankommen wollten, griff die Crew dagegen auf die kompakteren FX3 und FX2 zurück.

©EWC26

Kleine Kameras nah am Wettbewerb

Gerade während der laufenden Matches sollte das Kamerateam die Spieler möglichst wenig ablenken. Die kompakte FX3 erwies sich dafür aus Sicht von Kameramann und Kameratechniker Ryan Priestnall als Vorteil. „Die FX3 ist wendig und kompakt, sodass wir nah herankommen können und sie uns kaum bemerken“, sagt er.

Kombiniert wurden die Kameras mit Zoom- und Festbrennweiten aus Sonys G-Master- und G-Master-II-Serien. Auch hier war für Priestnall vor allem entscheidend, sich während der Aufnahme auf die Technik verlassen zu können. Der Autofokus nahm ihm einen Teil der Schärfenarbeit ab und ließ damit mehr Raum für Bildgestaltung, Bewegung und Belichtung.

Gemeinsame Basis für die Postproduktion

Dass ein großer Teil des Materials mit Kameras aus derselben Produktfamilie entstand, spielte schließlich auch in der Postproduktion eine Rolle. Die Crew arbeitete mit S-Log3 und S-Gamut.Cine, um Aufnahmen der verschiedenen Kameramodelle auf einer gemeinsamen Basis graden und leichter aneinander angleichen zu können.

„Mit Sony zu drehen, macht uns das Leben definitiv leichter, weil man denselben Bildcharakter hat“, sagt Colorist Supervisor Roman Ivasyk. Gerade bei Material, das von zahlreichen Kameras und unterschiedlichen Operatoren zusammenkommt, erleichtere die gemeinsame Farbbasis die Arbeit in der Postproduktion.

©EWC26

Sony unterstützte die Produktion selbst mit zwei BURANO, zwei FX6 und zehn FX2 sowie ECM-778-Richtmikrofonen und verschiedenen G-Master- und G-Master-II-Objektiven. Insgesamt umfasste das beim Esports World Cup eingesetzte Sony-Setup zwei BURANO, vier FX6 sowie zeitweise 50 FX3 und FX2.

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

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