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Vier Mann, zwei Kontinente, null Kompromisse

Wie TV SKYLINE die Stadion- und Remote-Übertragungen der MagentaTV-WM von München aus steuert – mit minimierten Teams vor Ort und maximaler Redundanz über den Atlantik.

Moderationsposition von MagentaTV im Stadion
Johannes B. Kerner, Mats Hummels und Jürgen Klopp im Stadion – Teil des On-Air-Teams der MagentaTV-WM-Produktion. ©TV SKYLINE
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Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat TV SKYLINE eine Aufgabe übernommen, die auf dem Papier schlicht klingt und in der Umsetzung alles andere als das ist: unilaterale Remote-Produktionen aus Stadien in den USA, Kanada und Mexiko fahren – mit je vier Leuten vor Ort und der kompletten Regie in München.

Laurent Schiltz, technischer Gesamtleiter bei TV SKYLINE, bringt es so auf den Punkt: „Wir haben bewiesen, dass Remote-Produktion sehr wohl und sehr gut funktioniert, wenn man es richtig macht." Die Herausforderung sei nicht das Prinzip Remote, sondern die Distanz. Notfalls 300 Kilometer zu einem Problem zu fahren und es zu lösen – das geht nicht, wenn die Kollegen 8.500 Kilometer weit weg sind. Es muss funktionieren, weil es keine andere Option gibt.

Was das konkret bedeutet, beginnt beim Personalkonzept. Vier TV-SKYLINE-Techniker bauen am Matchday-1 die gesamte Position auf: Licht, Stromverkabelung, Audio, Video, Netzwerk. In einem halben Tag. Am Spieltag selbst betreuen dieselben vier Leute bis zu drei Kamerapositionen im Stadion – Studioposition, Pitch und Flash.

Das Gold- und das Silberpaket

MagentaTV unterscheidet zwischen zwei Produktionsstandards, die TV SKYLINE jeweils unterschiedlich bestückt. Das Goldpaket ist die vollständige unilaterale Produktion: An der großen Studioposition stehen drei Kameras – zwei Sony FX6 auf Gimbal, ferngesteuert aus München, dazu eine Sony FR7-PTZ-Kamera als Totale. Dazu kommen zwei Positionen am Pitch und eine in der Flash-Zone, jede mit vier Mikrofonen und vier separaten N-1-Kommunikationswegen. An jeder Position gibt es außerdem einen Confidence-Monitor, auf dem die Moderatoren vor Ort sehen, was gerade auf Sendung ist, sowie einen Rückbildschirm für die Live-Interaktion mit dem Studio in Ismaning oder New York.

Ü12 von TV SKYLINE auf dem DMC-Gelände in Ismaning bei München.
Ü12 von TV SKYLINE auf dem DMC-Gelände in Ismaning bei München.

Die Kamerasteuerung, der Schnitt, die Audiomischung – das alles läuft aus dem Ü-Wagen auf dem DMC-Gelände in München. Jedes Mikrofon kommt diskret an, wird remote aus München eingepegelt, gemischt und in die Sendung eingefügt. Vor Ort zieht ein Tontechniker den Moderatoren das InEar an und gibt das Mikrofon in die Hand. Den Rest erledigt München – aus 8.500 Kilometern Entfernung, in Echtzeit.

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