
Bitmovin hat mit dem Stream Lab MCP Server eine neue Schnittstelle vorgestellt, die KI-Agenten und Large Language Models (LLMs) direkten Zugriff auf automatisierte Video-Playback-Tests ermöglicht. Ziel ist es, Testläufe und Analysen in Echtzeit per natürlicher Sprache auszuführen – ohne zusätzliche Integrationsarbeit oder manuelle Testkonfiguration.
Automatisierte Tests per natürlicher Sprache
Der Stream Lab MCP Server wurde gemeinsam mit Alpic entwickelt und verbindet KI-Tools mit Bitmovins Stream-Lab-Umgebung. KI-Agenten können Testsetups erstellen und verwalten, Testläufe starten und Ergebnisse auswerten. Unterstützt werden mehr als 30 physische Zielplattformen, darunter Smart-TVs von Samsung, LG und Vizio, Webbrowser sowie Spielekonsolen. Die Steuerung erfolgt vollständig über Sprachbefehle.
MCP als Orchestrierungsschicht für KI
Grundlage ist das Model Context Protocol (MCP), ein offener Standard, der eine kontextreiche Kommunikation zwischen KI-Agenten und externen Systemen definiert. Im Unterschied zu klassischen APIs stellt ein MCP-Server nicht nur einzelne Endpunkte bereit, sondern fungiert als Orchestrierungsschicht, die komplexe Abläufe und Zustände abbilden kann.
Kombination mit QoE-Daten
Der Stream Lab MCP Server lässt sich mit Bitmovins Observability MCP Server kombinieren. Dadurch erhalten KI-Agenten Zugriff auf reale Quality-of-Experience-Daten. Tests können so gezielt auf Endgeräte priorisiert werden, bei denen Nutzer aktuell Probleme erleben. Gleichzeitig lässt sich der Einfluss von Änderungen unmittelbar messen.














