Insolvenzverwalter Stephan Ammann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH hat die CinePostproduction GmbH veräußert. Käufer ist die in Unterföhring ansässige MTI Teleport München GmbH. Die Marke CinePostproduction soll erhalten bleiben. 35 Mitarbeiter werden übernommen.
Wie die Cinemedia mitteilt, sind die Insolventverfahren am Amtsgericht München über das Vermögen der CineMedia Film Aktiengesellschaft Geyer-Werke sowie über das Vermögen der CinePostproduction GmbH eröffnet.
Die CinePostproduction GmbH hat am 12. August Insolvenzantrag gestellt. Wenige Stunden später meldete ihre Muttergesellschaft Cinemedia Film AG eigene Zahlungsunfähigkeit, nachdem eine der beiden finanzierenden Banken eine Kreditlinie außerordentlich fristlos gekündigt hatte.
Der rasche Rückgang des analogen Filmkopiergeschäfts und Preisentwicklung in der digitalen Post zwingt CineMedia seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr zu korrigieren.
Die zur Cinemedia Film AG gehörende Cine Postproduction GmbH schließt Ende Juli und Ende Dezember 2012 ihre Kopierwerke in Hamburg und München. Das Filmkopierwerk Berlin bleibt erhalten; die digitalen Dienstleistungen in Hamburg, München, Berlin, Köln und Halle sollen ausgebaut werden.