Zuversichtlich ins neue Jahr blickt die Consumer Electronics-Branche. Knapp 30 Milliarden Euro Umsatz prognostiziert die gfu – Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik.
Das TV-Gerät wandelt sich zum Smart-TV. Diesen Haupttrend der IFA hat die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU) bereits Wochen vor der IFA-Eröffnung auf einem Event im Roten Rathaus in Berlin verkündet.
Hybride TV-Geräte, die Fernsehen mit dem Internet verbinden, sind seit rund zwei Jahren auf dem Markt. Große TV-Sender setzen auf den offenen HbbTV-Standard für interaktives Fernsehen, während die Geräteindustrie proprietäre App-Store-Lösungen gewählt hat.
Hauptthema der IFA 2011 war erneut 3D-Fernsehen. Laut einer DisplaySearch-Umfrage haben weniger als ein Prozent der Deutschen 3D auf der Agenda. Dennoch setzt die Industrie darauf – auch mit der „Full HD 3D Glasses Initiative“ für einen einheitlichen Shutter-Brillen-Standard.
Zum zwanzigsten Geburtstag veranstaltete die Deutsche TV-Plattform am 3. November in Berlin ein Symposium zur Frage „Ist Deutschland bereit für 3DTV?“ Der Titel „Von HDTV zu 3DTV – Markterfolg oder Hype?“ deutete grundsätzliche Fragezeichen an.
Die Internationale Funkausstellung in Berlin (31. August bis 5. September) präsentierte sich wieder als internationale Trendmesse. Schlüsselthemen waren HDTV, Mobile-TV und Heimvernetzung.