Live-Schalten laufen üblicherweise via Satellit. Eine Alternative bieten tragbare Sendeeinheiten, die TV-Bilder per Mobilfunknetz ins Funkhaus schicken und sich im Rucksack verstauen oder an der Kamera montieren lassen. MEDIEN BULLETIN stellt drei Rucksack- und eine Taschenlösung vor.
Im zehnten Jahr seines Bestehens setzt sonnenklar.TV auf Ausbau und Optimierung der Programmverbreitung. Mit neuem Sendezentrum in München verstärkt der Reiseshopping-Sender den Anteil der Live-Produktionen und führt App- und HbbTV-Angebote ein.
Der Berliner Nachrichtensender N24 hat sich nach der Herauslösung aus der ProSiebenSat.1 Gruppe produktions- und distributionstechnisch neu aufstellen müssen. MEDIEN BULLETIN sprach mit Frank Meißner, N24-Geschäftsführer Produktion und Technik, über die bisherigen und noch geplanten Umstellungen.
RTL ist ein Kunststück gelungen: Trotz stark reduzierter Programmkosten wurden viele neue Zuschauer gewonnen, und der Umzug in die digitalisierte Sendezentrale verlief reibungslos. Allerdings mucken Mitarbeiter auf, deren Jobs stark von der neuen IT-geprägten Produktionstechnologie betroffen sind.
Daniel Durst (34), Leiter Web-TV von BILD.de, erläutert im Interview mit MEDIEN BULLETIN den Stellenwert von Videos bei BILD.de, wie sie entstehen, welche Video-Themen im Netz gut laufen und wie Videos in die Multimedia-Strategie von BILD eingebunden sind.
Teracue gehört mit seinen Encoder-, Decoder- und Streaming-Management-Systemen zu den führenden deutschen Anbietern von Videoübertragungssystemen für IP-basierte Netzwerke. Gegründet 1991 als reiner Broadcast-Distributor, firmierte das Odelzhauser Unternehmen zunächst unter dem Namen inPhase.
Die NorCom Information Technology AG bietet Medienkunden Software- und Consulting-Lösungen an. Kernprodukt ist NCPower Pro, das unter anderem bei N24 und der RTL-Gruppe im Einsatz ist. MEDIEN BULLETIN sprach mit NorCom-Vorstand Dr. Tobias Abthoff über Marktpositionierung und -strategie.
Was einst als Zukunftsvision galt – der Fernsehzuschauer als „Programmdirektor“ –, ist für die Sender zur Horrorvision geworden: Schier unberechenbar setzt der Zuschauer die unterschiedlichsten Fernbedienungen ein, um über Tops oder Flops der Programmanbieter gnadenlos zu entscheiden.
Mit den ersten Schritten zu einer „paneuropäischen Unternehmensstrategie“ hat die ProSiebenSat.1 AG vor allem einen totalen Imageschaden für Sat.1, das private Fernsehen und die Medienkontrolleure erreicht. Gleichzeitig ist eine neue Debatte um die Strukturen im TV-Markt entbrannt.