Das Smartphone ist 2016 das meistgenutzte Gerät für den Internetzugang: Zwei Drittel der Bevölkerung und nahezu jeder 14- bis 29-Jährige gehen darüber ins Netz. Insgesamt sind 84 Prozent der Deutschen online, so die ARD/ZDF-Onlinestudie 2016.
ZDFkultur und EinsPlus stellen am 30. September 2016 den Sendebetrieb ein. Am 1. Oktober startet das Junge Angebot von ARD und ZDF im Internet, vorbehaltlich der noch ausstehenden letzten Ratifizierung durch die Landesparlamente.
ARTE hat seine Reichweite crossmedial weiter vergrößern können. Die Zugriffe auf die Mediathek ARTE+7 legten im abgelaufenen Jahr mit durchschnittlich 11,3 Millionen abgerufenen Videos pro Monat um 33 Prozent zu.
Das „Aus“ für die Gala des Deutschen Fernsehpreis hat jetzt das Stiftergremium der beteiligten Sender beschlossen, die anstatt Live-Übertragung fürs TV-Publikum künftig lieber unter sich bleibenwollen und den Preis zum Branchentreff umwandeln.
Fünf Jahre nach seinem Start kann ZDFneo weiter zulegen.2014 schalten rund 3,28 Millionen Zuschauer täglich den Sender ein. Mit einem Marktanteil von 1,3 Prozent ist ZDFneo der mit Abstand meistgesehene öffentlich-rechtliche Digitalkanal.
Der Ball rollt bei den Öffentlich-rechtlichen. Der Weltfußballverband FIFA hat die Übertragungsrechte für Deutschland an der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022 an ARD und ZDF vergeben.
Netflix, Amazon & YouTube teilen den deutschen Bewegtbildmarkt unter sich auf. Welche Rolle spielen dabei deutsche TV-Sender? Wie sieht ihre Zukunft in dem sich neu konstituierenden internationalen Bewegtbildmarkt aus?
Das beherrschende Thema der Internationalen Funkausstellung in Berlin (6.–11. September) war ultrahochauflösendes Fernsehen UHD. Auch das „Connected Home“ spielte eine große Rolle. Flankiert wurde die IFA von der medienwoche@IFA (9./10. September) unter dem Motto „All You Can Watch!“.
ARD und ZDF bauen ihr barrierefreies Angebot weiter aus und bieten künftig für Spiele der Fußball-Nationalmannschaft Hörfunk-Vollreportagen auf einer zweiten Tonspur auch im Fernsehen an.
Das ZDF und die Produzentenallianz haben vereinbart, die Eckpunkte der vertraglichen Zusammenarbeit bei vollfinanzierten Auftragsproduktionen auf alle TV-Entertainment-Genres außer Talkshows auszuweiten und damit den fiktionalen Produktionen gleichzustellen.