Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlichte einen Bericht zur „Internationalisierung der Fernsehzuschauermärkte in Europa“. Auf Basis von Eurodata-TV-Daten aus 2017 untersucht er die Internationalisierung des europäischen Fernsehsektors unter drei Blickwinkeln.
Drei Viertel der Deutschen schauen regelmäßig mindestens eine Serie im TV oder online. Beliebteste Anbieter sind laut einer Goldmedia-Befragung vom Juni 2015 RTL, ARD und ProSieben sowie die VoD-Anbieter Amazon und Netflix.
Der Medientreffpunkt Mitteldeutschland (MTM) in Leipzig behauptet seine Position unter deutschen Medienkongressen mit weit gefächertem Programm. In diesem Jahr lag ein Fokus auf der wirtschaftlichen Situation von Lokal-TV-Anbietern in Europa.
Trotz der wachsenden Bedeutung des Internets bleibt Fernsehen bei den Konsumenten Trumpf, wie die steigende Sehdauer in Europa belegt. Und trotz fortschreitender Digitalisierung sind US-Produktionen, insbesondere TV-Serien, weltweit in den Fernsehmärkten besonders erfolgreich.