Die Länderspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bleiben langfristig bei ARD und ZDF. Über ihre gemeinsame Sportrechteagentur SportA haben sich die öffentlich-rechtlichen Sender mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf eine Verlängerung der Medienrechte bis 2031 verständigt. Die bisherige Vereinbarung läuft bis 2027.
Damit sichern sich ARD und ZDF sämtliche Länderspiele der DFB-Frauen für einen weiteren Vierjahreszeitraum. Zum Paket gehören die Partien der UEFA Nations League sowie die Qualifikations- und Vorbereitungsspiele für die Europameisterschaft 2029 und die Weltmeisterschaft 2031. Die Rechte gelten nicht nur für Live-Übertragungen, sondern auch für die weitere Verwertung auf allen Verbreitungswegen.
Für ARD und ZDF setzt sich damit eine Zusammenarbeit fort, die in ihrer derzeitigen Form seit 2023 besteht. Schon der damals geschlossene Vertrag umfasste sämtliche Länderspiele der Frauen sowie Live- und Nachverwertungsrechte für alle Ausspielwege. Während die damalige Vereinbarung die EM 2025 und die WM 2027 abdeckte, reicht das neue Paket nun über die beiden folgenden großen Turnierzyklen.
Nächstes Länderspiel im ZDF
Zum Einsatz kommen die bestehenden Rechte bereits am Freitag, 9. Oktober. Dann trifft die deutsche Nationalmannschaft im Karlsruher Wildparkstadion auf Australien. Das ZDF beginnt seine Übertragung um 20.15 Uhr, Anstoß ist um 20.30 Uhr. Lili Engels moderiert die Sendung, Kathrin Lehmann ist als Expertin dabei und Gari Paubandt kommentiert die Partie.
Vier Tage später folgt in Bremen das zweite Oktober-Länderspiel gegen Japan, den amtierenden Asienmeister. Diese Begegnung wird von der ARD übertragen.
„ARD und ZDF stehen weiterhin an der Seite des Frauenfußballs in Deutschland, und mit der Verlängerung unserer Vereinbarung mit dem DFB setzen wir dafür ein deutliches Statement. Wir freuen uns sehr, die deutschen Fußballfrauen weiterhin im Ersten, in der ARD Mediathek, im Hörfunk und in allen anderen ARD- und Sportschau-Angeboten live und umfassend zeigen zu können“, sagt ARD-Programmdirektorin Christine Strobl.