Die internationale Medienbranche diskutierte während der Streamium Days (7. und 8. September 2026) am ZDF-Standort in Mainz Herausforderungen und Chancen der digitalen Medienwelt.
ZDF und SRF starten am 7. und 8. September 2026 in Mainz die Streamium Days: ein neues, einladungsbasiertes Forum für Führungskräfte zu Streaming, KI und Distribution.
Anderthalb Jahre nach dem Eklat um nicht autorisierte Inhalteübernahmen einigen sich ZDF und ProSiebenSat.1 auf eine partnerschaftliche Lösung. ZDF-On-Demand-Inhalte werden ab Herbst kostenlos und werbefrei auf Joyn abrufbar sein.
Das ZDF zieht Bilanz der FIFA WM 2026: 10,18 Millionen Zuschauer im Schnitt bei 29 Übertragungen, 42,3 Prozent Marktanteil und 142 Millionen Videoabrufe auf den digitalen Plattformen.
Deutschland bekommt erstmals ein Gesetz, das Streamer und Sender zur Investition in deutsche Produktionen verpflichtet. Doch Quote, Rechterückfall und Förderbooster sind noch strittig – das Gesetz ist auf dem Weg, die Einigkeit noch nicht.
Das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika erreichte im ZDF 10,04 Millionen Zuschauer und 46,5 Prozent Marktanteil. Die WM 2026 startet damit deutlich stärker als das Turnier in Katar und auf dem Niveau der WM 2018 in Russland.
Der ZDF-Verwaltungsrat hat Programmdirektorin Dr. Nadine Bilke für eine weitere Amtszeit bis 2032 bestätigt. Sie leitet das Programmressort seit Mai 2022.
Der ZDF-Fernsehrat hat Norbert Himmler in seinem Amt bestätigt. Von 53 anwesenden Mitgliedern stimmten 48 für den Intendanten. Seine zweite Amtszeit beginnt im März 2027.
Die Übertragungen der Winterspiele in Milano Cortina erreichten im Schnitt 3,17 Millionen Zuschauer bei 23,2 Prozent Marktanteil. Besonders erfolgreich war das ZDF bei den unter 30-Jährigen mit durchschnittlich 34,2 Prozent Marktanteil.
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) schlägt ab 2027 eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags von derzeit 18,36 Euro um 28 Cent vor. Ursprünglich war eine Erhöhung von 58 Cent geplant.
Die öffentlich-rechtlichen Sender haben ihren Vertrag mit dem Deutschen Skiverband um vier Jahre verlängert. Die Vereinbarung umfasst alle DSV-Weltcupveranstaltungen in sieben Disziplinen sowie TV-, Online- und Hörfunkrechte.