Leise Töne beim Deutschen Fernsehpreis

Die 14. Verleihungs Gala von Der Deutsche Fernsehpreis im Kölner Coloneum am 2. Oktober war überschattet von der Nachricht vom Tod des Schauspielers und Entertainers Dirk Bach. Die Branche schlug daher in diesem Jahr leise Töne an.

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Die Juryvorsitzende Christiane Ruff: „Mit großer Betroffenheit hat die Jury die Nachricht vom Tode Dirk Bachs aufgenommen. Mit ihm verliert das deutsche Fernsehen eine seiner großen und prägenden Persönlichkeiten. Er wird uns allen sehr fehlen. Unsere Anteilnahme gilt seinem Lebensgefährten, seiner Familie und seinen Freunden.”

Zu den Gewinnern in diesem Jahr gehören das Drama „Das Ende einer Nacht” in der Kategorie Bester Fernsehfilm von Matti Geschonneck (ZDF/Network Movie), die Geschichte der Udo Jürgens-Familie „Der Mann mit dem Fagott“ (ARD/Degeto/ORF/Ziegler Film/Graf Film) bei den Mehrteilern und „Der letzte Bulle” (SAT.1/ITV Studios Germany) bei den Serien.

In der Kategorie „Beste Schauspielerin“ wurde das Duo Barbara Auer und Ina Weisse für ihre exzellente schauspielerische Leistung in „Das Ende einer Nacht“ ausgezeichnet. Bei den Männern triumphierte Wotan Wilke Möhring (Foto) für seine Leistung in „Der letzte schöne Tag“ (ARD/WDR/Hager Moss Film).

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Als beste Unterhaltungssendung wurde „The Voice of Germany” gekürt(ProSieben/SAT.1/Schwartzkopff TV/Talpa Distribution).

Bei der Dokumentation holte sich „Nine Eleven“ (ZDF/3sat/Arte) den Preis als „gründliche und weitsichtige Aufarbeitung des 11. September. Im Fach Reportage konnte ZDFzoom: Mr. Karstadt” (ZDF) die Jury durch genaue Beobachtung und mutige Fragestellung überzeugen.

Im Ranking schnitt das ZDF mit vier Preisen am besten ab, gefolgt von der ARD und SAT.1 mit jeweils drei Preisen und RTL, VOX und ProSieben mit einen Preis.

Mit dem Ehrenpreis der Stifter ist in diesem Jahr Frank Elstner bedacht worden.

Alle Preisträger unter http://www.deutscher-fernsehpreis.de (10/12)