LYNX Technik präsentiert den neuen yellobrik CDE 1922

LYNX Technik stellt den neuen yellobrik CDE 1922 vor, der für hybride Broadcast-Umgebungen entwickelt wurde: er ermöglicht einen nahtlosen Übergang zwischen 3G-SDI- und SMPTE ST 2110 IP-Netzwerken.

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yellobrik CDE 1922
yellobrik CDE 1922 ©LYNX Technik

Da Rundfunk- und Medienunternehmen nach und nach auf IP-basierte Produktion umstellen, müssen SDI- und IP-Workflows in der Realität nebeneinander bestehen. Die Einrichtungen können nicht von heute auf morgen umstellen, sondern bewegen sich in hybriden Umgebungen, in denen Zuverlässigkeit, Interoperabilität und einfache Bedienbarkeit ebenso wichtig sind wie zukunftsorientierte Standards. Das neue CDE 1922 yellobrik von LYNX Technik wurde genau für diesen Zweck entwickelt: eine robuste, bidirektionale Brücke, die einen nahtlosen Übergang zwischen 3G-SDI- und SMPTE ST 2110 IP-Netzwerken ermöglicht, ohne Kompromisse.

CDE 1922 unterstützt bis zu vier simultane HD-Videostreams

Der CDE 1922 unterstützt bis zu vier simultane HD-Videostreams und bietet zwei Kanäle von 3G-SDI zu IP und zwei Kanäle von IP zu 3G-SDI in einem einzigen kompakten yellobrik. Diese flexible Lösung ermöglicht es Ingenieuren, bidirektionale Signalflüsse innerhalb derselben Einheit zu verarbeiten, was ihn ideal für hybride Kontrollräume, mobile Produktionseinheiten, Remote-Produktionsumgebungen und Einrichtungen macht, die schrittweise auf IP umstellen. Durch die Vereinigung mehrerer Konvertierungspfade in einem Gerät reduziert der CDE 1922 den Platzbedarf im Rack, die Komplexität der Verkabelung und die Gesamtsystemkosten.

Im Kern ist der CDE 1922 vollständig kompatibel mit SMPTE ST 2110 und unterstützt unkomprimierte Video-, Audio- und ANC-Daten als separate, präzise getaktete IP-Streams. Dies gewährleistet die Kompatibilität mit modernen IP-Produktionsökosystemen und stellt gleichzeitig die Signalintegrität und geringe Latenz sicher, die für Live-Übertragungsumgebungen erforderlich sind. Unabhängig davon, ob ältere SDI-Geräte über ein IP-Backbone versorgt oder SDI-Quellen in einen ST-2110-Workflow integriert werden, übernimmt der CDE 1922 die Konvertierung transparent und zuverlässig.

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Ununterbrochene Signalübertragung

Ausfallsicherheit ist eine entscheidende Anforderung in der Live-Produktion, und der CDE 1922 wird dieser Anforderung mit vollständiger Unterstützung für nahtloses Schutzumschalten gemäß SMPTE ST 2022-7 direkt gerecht. Dank doppelter Netzwerkredundanz kann das Gerät IP-Streams über zwei unabhängige Pfade simultan empfangen bzw. senden und dabei automatisch in Echtzeit die besten Pakete auswählen. Das Ergebnis ist ein unterbrechungsfreies Umschalten und eine ununterbrochene Signalübertragung, selbst bei Netzwerkfehlern. Folglich eignet sich der CDE 1922 für missionskritische Broadcast-Anwendungen, bei denen Ausfallzeiten einfach keine Option sind.

Der CDE 1922 verfügt über integrierte NMOS-Unterstützung für IS-04, IS-05 und IS-08. Dies ermöglicht die automatische Geräteerkennung, Registrierung, Verbindungsverwaltung und Audio-Routing innerhalb NMOS-fähiger Steuerungssysteme. Ingenieure können den CDE 1922 schnell in bestehende IP-Infrastrukturen integrieren, ohne proprietäre Konfigurationsworkflows oder manuelles Signal-Mapping.

Kompatibel mit Softwareplattformen yelloGUI und LynxCentraal

Die operative Transparenz und Kontrolle werden durch eine webbasierte Benutzeroberfläche weiter verbessert, die einen intuitiven Zugriff auf die Statusüberwachung und Konfiguration von jedem Standardbrowser aus ermöglicht. Für größere Installationen oder eine zentralisierte Verwaltung ist der CDE 1922 vollständig kompatibel mit den Softwareplattformen yelloGUI und LynxCentraal von LYNX Technik für erweiterte Fernsteuerung, Überwachung und Fehlerberichterstattung. Dieser mehrschichtige Ansatz ermöglicht es den Anwendern, von einfachen Punktlösungen bis hin zu einer unternehmensweiten Verwaltung zu skalieren, ohne Änderungen an der Hardware vornehmen zu müssen.

Zusammen machen diese Funktionen den CDE 1922 yellobrik zu einer praktischen Lösung für Rundfunkveranstalter, die hybride SDI/IP-Workflows nutzen. Er erzwingt weder eine vollständige Umstellung auf IP, noch behandelt er SDI als Nebensache. Stattdessen bietet er eine stabile, standardbasierte Brücke zwischen beiden Welten und hilft Einrichtungen dabei, sich in ihrem eigenen Tempo zu modernisieren und gleichzeitig die für Live-Produktionen erforderliche Zuverlässigkeit und Signalqualität zu gewährleisten.