Die BFE Studio und Medien Systeme GmbH strukturiert ihr Beratungsgeschäft neu: Ab sofort bündelt das Mainzer Unternehmen seine Consulting-Aktivitäten in einem eigenen Profit Center. Die Leitung übernimmt Christian Lenz, der auf mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Medienbranche zurückblickt – zuletzt in leitender Position mit Bereichsverantwortung bei Qvest.
Marktdruck als Treiber
Der Schritt kommt nicht von ungefähr. Technologische Umbrüche, wirtschaftlicher Druck und strategische Neuausrichtungen treffen bei vielen Kunden aus Broadcast, Medientechnik und Leitstellenbetrieb gleichzeitig zusammen. Die Entscheidungen, die jetzt anstehen, prägen Organisationen für die nächsten fünf bis zehn Jahre.
„Beratung ist heute kein nice-to-have mehr“, sagt Lenz. „Unsere Kunden müssen grundlegende Fragen beantworten: Wie bauen wir unsere Content Supply Chain neu? Wie migrieren wir bestehende Systeme ohne Risiken? Wie sichern wir Betrieb, Qualität und Wirtschaftlichkeit langfristig ab?“
Zwischen Strategie und Technik
Das Consulting-Angebot positioniert sich bewusst zwischen klassischer Strategieberatung und rein technischer Beratung. Im Fokus stehen Umsetzbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit. „Jede Empfehlung muss realistisch umsetzbar und organisatorisch tragfähig sein“, betont Lenz.
Thematisch adressiert das neue Profit Center unter anderem KI und Automation, Cloud- und Hybrid-Architekturen, IP- und Remote-Infrastrukturen sowie Betriebsmodelle und regulatorische Anforderungen.
Brückenfunktion innerhalb der BFE
Innerhalb der BFE soll Consulting künftig als verbindendes Element zwischen Planung, Systemintegration und Betrieb wirken. „Mit dem neuen Profit Center schaffen wir eine klare Struktur, um Business-Ziele, Technologieentscheidungen und operative Realität frühzeitig zusammenzuführen“, erklärt CTO Hartmut Opfermann. Das erhöhe die Qualität von Entscheidungen und sorge dafür, dass Lösungen nicht nur gebaut, sondern nachhaltig betrieben werden können.














