FFF Bayern ehrte Dokumentarfilme im Rahmen des 38. DOK.fest

Mehr als 230 Fachbesucher*innen des 38. DOK.fest 2023 begrüßte der FFF Bayern am Freitag beim Empfang im Amerikahaus. Unter den Gästen waren sowohl die Teams der geförderten Filme, die im Festivalprogramm laufen, als auch die Teilnehmer*innen zweier Fachkonferenzen der Branchenplattform DOK.forum.

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fff bayern dok.fest 2023
Das Team von »Plastic Fantastic«: Autorin und Regisseurin Isa Willinger (M.) mit ihren Produzent*innen (v.l.) David Armati Lechner, Trini Götze und Isabelle Bertolone und mit Christine Haupt, FFF Förderreferentin für Kino-Dokumentarfilme beim FFF Empfang vor dem Amerikahaus am Münchner Karolinenplatz. ©FFF Bayern/ Kurt Krieger

Die Förderung künstlerischer und relevanter Dokumentarfilme ist dem FFF Bayern nach eigenen Angaben ein wichtiges Anliegen. Bei der Vergabesitzung in der vergangenen Woche empfahl das Gremium neun Dokumentarfilme aus allen Förderbereichen zur Förderung; damit zeichnet sich bereits im zweiten Quartal eine Steigerung gegenüber 2022 ab – im Vorjahr hatte die Dokumentarfilmbranche noch stärker mit der Suche nach Finanzierungspartnerinnen zu kämpfen, so dass es insgesamt weniger Einreichungen gab. Neben der Förderung von Dokumentarfilmprojekten stiftet der FFF Bayern seit Jahrzehnten den Förderpreis Dokumentarfilm und unterstützt das DOK.fest München im Rahmen der bayerischen Festivalförderung. Seit bald zehn Jahren trifft sich die Branche beim Empfang, den der FFF Bayern für die Fachbesucherinnen des Festivals ausrichtet.

Daniel Sponsel und Adele Kohout mit Dorothee Erpenstein ©FFF Bayern/ Kurt Krieger

Am Freitag war es wieder soweit: 300 Gäste trafen sich im Amerikahaus, darunter auch die Teilnehmerinnen der beiden Dok.forum-Konferenzen: der neuen internationalen Konferenz „It’s a match“ von Documentary Campus und BR sowie der Konferenz „Perspektive Kino“, die vom BKM im Rahmen des Programms Neustart Kultur gefördert wird. Unter den Gästen waren auch die Teams der vier FFF-geförderten Dokumentarfilme, die im Festivalprogramm laufen, wie die Autorin und Regisseurin Isa Willinger und ihre Produzentinnen Trini Götze, Isabelle Bertolone und David Armati Lechner, Melanie Liebheit und Gereon Wetzel sowie David Spaeth und Andy Wolff, der seine Protagonistin Silvia Mittermüller mitgebracht hatte.

Alireza Golafshan, Narges Kalhor, Matthias Helwig ©FFF Bayern/ Kurt Krieger

FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein dankte in ihrer Rede dem Führungsduo Daniel Sponsel und Adele Kohout und betonte die große Bedeutung des Dokumentarfilms: “Deshalb ist es wichtig, dass diese Filme eine große Sichtbarkeit erlangen – im Kino, auf der großen Leinwand, denn dort gehören sie hin. Es ist wichtig, dass diese Filme weiter finanziert, produziert und gesehen werden können.” Filmfestivals wie das DOK.fest München seien sowohl für die Sichtbarkeit der fertigen Filme als auch für die Bildung von Netzwerken für die Entwicklung neuer Filme essentiell. Zudem wies sie auf die Nominierten für den FFF Förderpreis Dokumentarfilm hin, der am kommenden Samstag verliehen wird.

Alle Informationen zum Programm und zu den Preisen können auf der DOK.fest Website abgerufen werden.

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