Zum Inhalt springen

Ronald den Hollander wird CEO von HBS

Ronald den Hollander übernimmt zum 1. Oktober 2026 die Leitung von Host Broadcast Services. Der langjährige HBS-Manager folgt auf Dan Miodownik; COO Luc-Antoine Charial scheidet ebenfalls aus.

Ronald den Hollander | CEO, HBS
Ronald den Hollander ©Infront
Veröffentlicht:

Ronald den Hollander wird zum 1. Oktober 2026 CEO von Host Broadcast Services (HBS). Er rückt aus der eigenen Führungsmannschaft an die Spitze des Hostbroadcasters und übernimmt die Gesamtverantwortung für Strategie, operatives Geschäft, Innovation und weiteres Wachstum von HBS sowie den verbundenen Produktionsunternehmen.

Den Hollander arbeitet seit 2005 für HBS. Seit 2024 ist er Director of Broadcast Sites, Operations & Services, dem Executive Management Team gehört er seit fast zehn Jahren an. Seine Laufbahn bei HBS führte über Aufgaben in den Bereichen Construction, Venue Management und Broadcast-Infrastruktur bis zur Planung und zum Betrieb internationaler Broadcast Center und weiterer Produktionsstandorte.

Erfahrung aus fünf FIFA-Weltmeisterschaften

Operativ kennt Den Hollander vor allem die großen internationalen Sportproduktionen. Er war an fünf Ausgaben der FIFA-Weltmeisterschaft beteiligt, außerdem an mehreren UEFA EUROs und verschiedenen Asian Games.

Philippe Blatter, President & CEO von Infront, verweist bei der Nachfolge entsprechend auf diese Erfahrung: „Mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung an der Schnittstelle von Sport, Broadcasting und Eventbetrieb ist Ronald für seine Expertise bei der Umsetzung groß angelegter Hostbroadcast-Lösungen für globale Sportveranstaltungen weithin anerkannt.“

Den Hollander selbst kündigt an, die bestehende Arbeit fortzuführen und zugleich die Produktionsentwicklung voranzutreiben. „Gemeinsam werden wir auf den starken Grundlagen von HBS aufbauen, weiterhin erstklassige Dienstleistungen für unsere Kunden erbringen und Innovation über alle Plattformen hinweg vorantreiben“, sagt der künftige CEO.

Übergabe nach den Großproduktionen 2026

Der Wechsel folgt auf den bereits angekündigten Rückzug von Dan Miodownik und Luc-Antoine Charial. Miodownik, seit 2018 CEO von HBS, und COO Charial bleiben noch bis zum 30. September 2026 in ihren Funktionen. Damit erfolgt die Übergabe nach mehreren großen Projekten des Jahres, darunter dem Host Broadcast der FIFA World Cup 2026, den US Open und der ersten World Athletics Ultimate Championship.

Miodownik begrüßt die interne Lösung: „Ich freue mich, Ronald den Hollander als meinen Nachfolger als CEO von HBS angekündigt zu sehen.“ Den Hollander sei im Unternehmen gut bekannt und bringe „umfangreiche Erfahrung in unserer Branche sowie die Energie und Perspektive mit, die erforderlich sind, um HBS in die Zukunft zu führen“.

Für HBS beginnt die neue Führungsphase damit ohne externen Wechsel an der Spitze: Der künftige CEO kommt aus jenem Bereich des Unternehmens, der Broadcast-Standorte, Infrastruktur und den operativen Betrieb großer Produktionen über Jahre geplant und umgesetzt hat.

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

Alle Artikel

Weitere in Personalien & Karriere

Alle anzeigen

Weitere von Niklas Eckstein

Alle anzeigen

Von unseren Partnern