Stefan Hoff legt sein Amt als Vorsitzender des Verbands Technischer Betriebe für Film & Fernsehen (VTFF) zum 31. Juli 2026 nieder. Nach insgesamt 16 Jahren im Verband – davon vier als Vorstandsmitglied und zwölf als Vorsitzender – endet damit eine prägende Ära. Der Vorstand hat Andrea Brüggemann als Sprecherin für die Übergangszeit berufen. Neuwahlen finden auf der regulären Mitgliederversammlung im Mai 2027 statt.
Rücktritt folgt auf Wechsel zu NEP Germany
Hoff begründet den Schritt mit seiner veränderten beruflichen Situation. Er war kürzlich als strategischer Partner über seine Beratungsfirma seeyouhere communication bei NEP Germany eingestiegen – nach 14 Jahren als Geschäftsführer von nobeo bzw. EMG Germany, einem direkten Wettbewerber von NEP. In seiner neuen beratenden Rolle sieht er die Voraussetzung für das VTFF-Amt nicht mehr gegeben.
„Mit meinem Wechsel in eine beratende Rolle betrachte ich die Themen unserer Branche nun aus einer anderen Perspektive – und dabei wurde mir bewusst, dass eine unmittelbare Einbindung in die täglichen operativen Themen Voraussetzung sein sollte, um das Amt des Vorsitzenden bestmöglich ausüben zu können", so Hoff.
Mitgliederzahl unter Hoff nahezu verdreifacht
In Hoffs Amtszeit hat sich der VTFF erheblich entwickelt. Die Mitgliederzahl verdreifachte sich nahezu, die Mitgliederbasis wurde auf die Bereiche Außenübertragung und Visual Effects ausgeweitet. Zu den Meilensteinen zählen die Verabschiedung eines Code of Conduct, die Studie „Dienstleister für audiovisuelle Medien Teil 2" als Datengrundlage für die Branche und die Gründung einer VTFF-Gruppe Personal.
Brüggemann koordiniert bis Mai 2027
Andrea Brüggemann übernimmt als Sprecherin die Koordination der Vorstandsarbeit. Sie ist Vorstandsmitglied und leitet die Gruppe Personal. Der VTFF kündigt an, den Fokus in den kommenden Monaten unter anderem auf den „Referentenentwurf des BMAS zur neuen Selbstständigkeit" zu legen – ein Thema mit direkter Relevanz für die technisch-kreativen Dienstleister der Film- und Fernsehbranche.