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Gravity Media produziert 900 Stunden ITV-Programm remote

Der Dienstleister hat für ITV Studios eine Remote-Production-Infrastruktur am neuen Standort in Covent Garden eingerichtet. Eine zentrale Regie in White City produziert drei tägliche Live-Sendungen – Lorraine, This Morning und Loose Women.

ITV-Studio in Covent Garden
ITV-Studio in Covent Garden ©Gravity Media

Gravity Media hat für ITV Studios' MultiStory Media eine Remote-Production-Lösung in Betrieb genommen, die jährlich rund 900 Stunden Live-Programm ermöglicht. Die Infrastruktur verbindet das neue Studio in Covent Garden mit Gravity Medias Production Centre in White City, wo Engineering-, Editorial- und Kreativteams die Inhalte für die finale Ausstrahlung aufbereiten.

Ein Studio für drei Shows

Das neue Studio, das im Januar 2026 in Betrieb ging, verfügt über ein 360-Grad-Set mit LED-Wänden, das schnelle Umbauten zwischen den Sendungen ermöglicht. Eine einzige Remote-Regie produziert und sendet alle drei täglichen Live-Programme sowie zusätzliche Produktionen außerhalb des MultiStory-Media-Sendefensters.

ITV Studio
Das 360-Grad-Set mit LED-Wänden ermöglicht schnelle Umbauten zwischen den drei täglichen Live-Shows Lorraine, This Morning und Loose Women. ©Gravity Media

Die Infrastruktur umfasst rund 45.000 Meter Video-, Audio-, SMPTE-, Daten- und Glasfaserkabel, die 13 Technikracks und neun Wandboxen an 34 Kamerapositionen versorgen.

Übertragung über Glasfaser mit niedriger Latenz

Gravity Medias Remote-Production-Service nutzt Glasfaserverbindungen mit hoher Bandbreite und niedriger Latenz sowie Satelliten-, Breitband- und Mobilfunktechnologien, um das Material in Echtzeit nach White City zu übertragen.

Gravity Medias Production Centre in White City.
Gravity Medias Production Centre in White City. ©Gravity Media

„Remote Production ermöglicht es uns, die Broadcast-Qualität zu liefern, die das ITV-Publikum erwartet, und gleichzeitig Umweltbelastung und Betriebskosten zu reduzieren", sagt Kate Rendle, Global Sales Director bei Gravity Media. Durch die Zentralisierung der Produktion könne man mehrere Live-Feeds verwalten, hohe technische Standards einhalten und eine größere Ausfallsicherheit in die tägliche Live-Produktion einbauen.

Eine zweite Projektphase ist für später im Jahr 2026 geplant und soll erweiterte Grafik- und Finishing-Funktionen hinzufügen.

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

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