Die Fondazione Teatro alla Scala hat gemeinsam mit Riedel Communications eine neue Intercom-Lösung realisiert. Das System ersetzt eine fragmentierte Mischung aus Kommunikationsgeräten, die über Jahre gewachsen war und erhebliche Integrationsprobleme mit sich brachte.
Komplexe Architektur als Herausforderung
Die baulichen Gegebenheiten des Opernhauses stellten besondere Anforderungen. Treppen, Aufzüge und akustisch sensible Bereiche wie Orchestergraben und Regiekabine erschwerten eine zuverlässige drahtlose Kommunikation. Die neue Lösung musste diese Hürden überwinden und zugleich skalierbar bleiben.

Bolero verbindet nun Bühnenmanager, Licht-, Ton- und Videotechniker, Mitarbeiter im Bühnenturm, Streaming-Crews und den Regisseur. Das System ist in allen wichtigen Bereichen aktiv: Bühne, Bühnenturm, Backstage, mehrere Foyers, Museum, Regie sowie Orchestergraben. Die RiFace-Integration unterstützt 45 UHF-Kanäle für die Rigging-Crews. NSA gewährleistet die Anbindung an Drittsysteme des Streaming-Teams. PunQtum-Geräte ergänzen die Lösung dort, wo zusätzliche Flexibilität erforderlich ist.
Schnelle Einarbeitung im laufenden Betrieb
„Bolero hat unsere Arbeitsweise komplett auf ein neues Niveau gebracht", sagt Marco Schretter, Leiter Audio-Video-Streaming am Teatro alla Scala. Die Zuverlässigkeit, Reichweite und intuitive Benutzeroberfläche hätten die Arbeitsabläufe optimiert. Ausfallzeiten und Notfallreparaturen gehörten der Vergangenheit an.

Schretter berichtet von einem Praxistest: Während einer Probe verteilte das Team Bolero-Beltpacks an Mitarbeiter, die das System noch nie zuvor benutzt hatten. Die Probe verlief reibungslos, das Feedback war durchweg positiv. „Da wussten wir, dass Bolero angekommen war."
„Die nahtlose Integration von Bolero in einen so prestigeträchtigen Veranstaltungsort ist ein Beweis für die Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit unseres Produkts", freut sich Giuseppe Angilello, Regional Sales Manager Italy bei Riedel Communications, über die Implementierung.