Die Sonnet Breakaway Box 850 T5 bringt Desktop- und Workstation-Grafikkarten an Windows-11-Rechner, denen intern Platz oder Stromversorgung für eine solche GPU fehlen. Die externe PCIe-Erweiterung verbindet die Karte über Thunderbolt 5 mit dem Computer, ist aber auch zu Thunderbolt 4 und USB4 kompatibel – vorausgesetzt, der jeweilige Rechner unterstützt externe Grafikkarten.
Das Gehäuse nimmt GPU-Karten mit dreifacher Breite auf und verfügt über ein integriertes 850-Watt-Netzteil. Sonnet nennt aktuelle Grafikkarten von NVIDIA und AMD als Einsatzgebiet. Ein temperaturgeregelter Lüfter übernimmt die Kühlung im Gehäuse.
Für Video- und Postproduktionsarbeitsplätze ist vor allem die Möglichkeit interessant, einen kompakten Rechner oder ein Notebook bei Bedarf mit einer Desktop-GPU zu ergänzen. Sonnet nennt unter anderem Videobearbeitung, Farbkorrektur, 3D-Rendering, Animation und Visual Effects als Anwendungen. Hinzu kommen lokale KI-Workloads wie Bild-, Audio- und Textgenerierung sowie Large Language Models.
Thunderbolt-5-Dock sitzt gleich mit im Gehäuse
Sonnet beschränkt die Breakaway Box nicht auf die GPU-Anbindung. Im selben Gehäuse steckt ein Thunderbolt-5-Dock mit einer angegebenen Datenrate von 80 Gbit/s. Es stellt einen weiteren Thunderbolt-/USB-Anschluss, drei USB-A-Ports mit jeweils 10 Gbit/s sowie 5-Gigabit-Ethernet bereit.

Peripherie und kabelgebundenes Netzwerk laufen damit über dieselbe Thunderbolt-5-Verbindung zum Rechner wie die externe GPU. Gerade bei einem mobilen Arbeitsplatz reduziert das die Zahl der Kabel am Notebook; die angeschlossenen Geräte selbst bleiben am eGPU-Gehäuse.
Die Breakaway Box 850 T5 (Artikelnummer GPU-850T5) ist ab sofort über Sonnet und den Fachhandel erhältlich. Der UVP liegt bei 817 Euro.