DJI hat die Osmo Pocket 4P vorgestellt – eine Dual-Lens-Gimbal-Kamera im 230-Gramm-Gehäuse mit 1-Zoll-CMOS-Sensor und 17 Blendenstufen Dynamikumfang. Für den hohen Dynamikumfang sorgt LOFIC-Technologie (Lateral Overflow Integration Capacitor): Jeder Pixel fängt überschüssige Ladung in einem seitlichen Kondensator auf, statt sie zu verwerfen. Das erweitert den nutzbaren Helligkeitsbereich in einer einzigen Belichtung – Multi-Frame-HDR mit seinen Bewegungsartefakten entfällt.
Zwei Objektive, 4K bei 240 fps
Das Weitwinkelobjektiv des Kamerasystems arbeitet mit dem 1-Zoll-Sensor bei 20 mm Äquivalent und f/2.0 und nimmt bis zu 4K bei 240 fps auf. Das zweite Objektiv ist eine 60-mm-Tele-Brennweite mit f/1.8, dreifachem optischem und bis zu zwölffachem digitalem Zoom. Beide Objektive zeichnen in 10 Bit mit dem neuen Farbprofil D-Log 2 auf. Für die Osmo-Pocket-Linie ist das ein Sprung: Die Vorgänger boten mit D-Log M kein echtes Log-Profil.
3-Achsen-Gimbal und ActiveTrack 8.0
Die mechanische Stabilisierung stammt aus DJIs Ronin-Linie. ActiveTrack 8.0 verfolgt Personen, Fahrzeuge und andere Objekte auch beim zwölffachen Zoom. Über USB 3.1 überträgt die Kamera Material mit bis zu 800 MB/s. Der Akku lädt in 18 Minuten auf 80 Prozent und bietet bis zu 210 Minuten Laufzeit. Fotos nimmt die Kamera mit bis zu 37 Megapixeln auf.
Preis und Verfügbarkeit
Die Osmo Pocket 4P ist ab sofort verfügbar: Standard Combo für 599 Euro, Vlog Combo mit Zubehör für 689 Euro.