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Matrox Video setzt auf IP und Software-Defined Media

Matrox Video zeigt auf der IBC 2026 in Amsterdam sein Portfolio für IP-basierte Broadcast- und AV-Infrastrukturen. Neben Produkten für REMI, Signalwandlung, AV-over-IP und IP-KVM rückt das Unternehmen Matrox ORIGIN und damit softwaredefinierte Produktionsarchitekturen in den Fokus.

Matrox Video auf der IBC
Matrox Video zeigt auf der IBC 2026 sein IP-Portfolio von Avio 2 bis Matrox ORIGIN ©Matrox
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Matrox Video will auf der IBC 2026 zeigen, wie sich klassische Produktionsschnittstellen, offene IP-Standards und softwaredefinierte Verarbeitung in einer Infrastruktur verbinden lassen. Am Stand 7.B15 reicht das Spektrum von ST-2110- und IPMX-Systemen bis zu Matrox ORIGIN, einem Framework für Software-Defined Media Production.

Für Remote Production und Contribution zeigt Matrox unter anderem Monarch EDGE. Die Encoder und Decoder sind für REMI-Anwendungen mit niedriger Latenz ausgelegt. ConvertIP übernimmt die Echtzeit-Wandlung zwischen SDI, HDMI, HDBaseT, SMPTE ST 2110 und IPMX.

Maevex MGX deckt AV-over-IP-Encoding und -Decoding ab. Mit Vion bietet Matrox zudem ein IP-Gateway für Encoding, Decoding, Transcoding und Protokollkonvertierung. Die Systeme adressieren damit unterschiedliche Übergänge zwischen bestehenden Baseband-Infrastrukturen und IP-basierten Produktionsumgebungen.

Avio 2 bringt KVM in ST-2110- und IPMX-Netze

Auch KVM integriert Matrox in die IP-Infrastruktur. Avio 2 unterstützt IPMX, SMPTE ST 2110 und NMOS. Dadurch soll sich das System in vorhandene IP-Produktionsumgebungen und deren Management einbinden lassen, statt für den KVM-Betrieb ein separates proprietäres Netzwerk aufzubauen.

Für Broadcast-Betriebe ist dieser Ansatz insbesondere dort interessant, wo Bedienplätze, Produktionssysteme und zentrale Rechenressourcen über dieselbe standardbasierte IP-Infrastruktur erreichbar sein sollen. Matrox positioniert Avio 2 entsprechend als Bestandteil des Broadcast-IP-Ökosystems und nicht als isolierte KVM-Lösung.

Matrox ORIGIN zielt auf Distributed Media Fabric

Über die einzelnen Hardwareprodukte hinaus stellt Matrox auf der IBC sein Framework ORIGIN vor. Es arbeitet mit dem Media eXchange Layer (MXL) und soll Medien zwischen unterschiedlichen Anwendungen innerhalb einer Distributed Media Fabric (DMF) austauschbar machen.

Der Ansatz trennt die Medienverarbeitung stärker von dedizierter Hardware. Broadcaster, OEMs und Entwickler sollen damit Produktionsfunktionen in softwaredefinierten Infrastrukturen aufbauen und Anwendungen über eine gemeinsame Media Fabric miteinander verbinden können. Matrox sieht darin einen Weg, Produktionssysteme flexibler zu skalieren und neue Anwendungen einzubinden.

„In unserer 50-jährigen Geschichte hat Matrox Video seine Kunden dabei unterstützt, neue Technologien einzusetzen, ohne dabei Abstriche bei der Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit machen zu müssen, auf die sie im Betrieb angewiesen sind“, sagt Alberto Cieri, Senior Vice President of Sales and Marketing bei Matrox Video. Mit offenen Standards wie ST 2110 und IPMX sowie der MXL-kompatiblen Architektur von ORIGIN wolle das Unternehmen sowohl aktuelle IP-Installationen als auch den Übergang zu softwaredefinierten Produktionsumgebungen unterstützen.

Matrox Video präsentiert die Systeme vom 11. bis 14. September 2026 auf der IBC im RAI Amsterdam an Stand 7.B15.

Isabel Gauger

Isabel Gauger

Isabel Gauger verantwortet bei mebucom Marketing und Kooperationen. Als Autorin berichtet sie außerdem über Branchenevents und ausgewählte Technikthemen.

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