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Zero Density zeigt Reality 5 mit drei Render-Engines

Auf der NAB 2026 demonstriert der Hersteller Unreal Engine 5, Chaos Vantage und NVIDIA Gaussian Splatting im parallelen Einsatz.

Zero Density auf der NAB 2026
Zero Density zeigt auf der NAB 2026 den parallelen Einsatz von Unreal Engine 5, Chaos Vantage und NVIDIA Gaussian Splatting auf der Plattform Reality 5.
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Zero Density nutzte die NAB Show 2026 in Las Vegas, um eine erweiterte Rendering-Strategie für seine Plattform Reality 5 zu präsentieren. Am Messestand zeigte Onur Can das Konzept anhand einer Live-Demo mit drei parallel laufenden Bildschirmen – jeder davon mit einer anderen Render-Engine: Unreal Engine 5, Chaos Vantage und NVIDIA Gaussian Splatting.

Unreal Engine 5 als etablierte Grundlage

Auf dem ersten Bildschirm lief Unreal Engine 5. Die Engine bildet seit Jahren die Rendering-Grundlage der Zero-Density-Produkte. Onur Can verwies auf die Historie und erinnerte daran, dass Zero Density bereits 2016 auf der NAB erstmals eine Virtual-Studio-Lösung auf Basis von Unreal Engine gezeigt hat.

Echtzeit-Raytracing mit Chaos Vantage

Den zweiten Bildschirm bespielte Zero Density mit Chaos Vantage. Die Engine stammt vom V-Ray-Entwickler Chaos und ist bislang vor allem in der Filmproduktion und in der Architekturvisualisierung etabliert. Im Rahmen einer F&E-Partnerschaft zeigten beide Unternehmen auf der NAB eine Vorschau auf Echtzeit-Raytracing für Virtual Studios und XR: Chaos Vantage übernimmt das Raytracing-Rendering in Echtzeit, während NODOS — das node-basierte Echtzeit-Betriebssystem von Zero Density – die Werkzeuge für Virtual Studio und XR bereitstellt.

NVIDIA Gaussian Splatting als dritte Option

Den dritten Bildschirm bestückte Zero Density mit NVIDIA Gaussian Splatting. Das Verfahren erlaubt die Echtzeitdarstellung komplexer, fotorealistischer Umgebungen und arbeitet nach Darstellung des Herstellers recheneffizienter als klassische 3D-Rekonstruktionsmethoden.

Render-Engine-agnostische Plattformstrategie

Im Mittelpunkt der Demo stand weniger die einzelne Engine als die Architektur der darunterliegenden Plattform. Nach Darstellung von Onur Can ist NODOS so entwickelt, dass sich verschiedene Render-Engines flexibel einbinden lassen – einschließlich möglicher weiterer Engines, die im Lauf des Jahres auf den Markt kommen könnten. Zero Density beschreibt diesen Ansatz als Investition in eine zukunftssichere und flexible Softwarebasis.

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

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