Die Münchner Richter kamen zu dem Schluss, dass das Interview des damaligen Institutschefs Rolf Breuer dem Konzern Schaden zugefügt habe. Breuer hatte in einem Interview die Kreditwürdigkeit Kirchs öffentlich angezweifelt. Kirch hatte gegen die Bank geklagt, die er für die Firmenpleite verantwortlich sah.
Die Höhe der Schadenersatzsumme will das Gericht nun durch einen unabhängigen Gutachter ermitteln lassen. Die Kirch-Erben fordern rund 2 Milliarden, heißt es in diversen Medienberichten zu diesem Urteil. Auch wenn der Prozess nunmehr rund zehn Jahre gedauert hat, muss er noch nicht zu Ende sein. Einer der Anwälte der Deutschen Bank, heißt es, habe bereits eine Nicht-Feststellungsklage vor dem Bundesgerichtshof angekündigt. (12/12)