Das Konzernergebnis ist neben der verbesserten Auslastung der Kernaktivitäten (Studiovermietung, Produktionsdiensleistungen und Kulissenbau) insbesondere auf das verbesserte Finanzergebnis zurückzuführen, das im Vorjahr durch die Wertberichtigung eines Darlehens gegenüber einem dritten Filmproduzenten belastet war. Die Gesamtleistung der Studio Babelsberg Gruppe ist gegenüber 2012 von 22,5 Mio. Euro auf 75,1 Mio. Euro angestiegen. Dieser Betrag reflektiert auch die volkswirtschaftliche Effektkraft von Studio Babelsberg auf Region und Arbeitsplätze, heißt es in einer ad-hoc-Erkklärung der AG.
Zum Abschluss des Berichtsjahrs 2013 beträgt die Eigenkapitalquote des Unternehmens auf AG-Ebene 79 %, auf Konzern-Ebene 58 %. Dr. Carl Woebcken (Foto), Vorstandsvorsitzender Studio Babelsberg AG: „ Der Knowhow-Transfer und die volkswirtschaftlichen Beschäftigungseffekte der internationalen Koproduktionen sind enorm wichtig für den Filmstandort Deutschland. Zudem kommt, dass die Strahlkraft der Stars zu unbezahlbaren Marketing- und Imageeffekten für die jeweiligen Städte und Regionen führt. Clooney war sieben Monate lang ‚ein Berliner’ und Görlitz heißt nun in der ganzen Welt ’Görliwood’.“
Aus heutiger Sicht kann Studio Babelsberg noch keine detaillierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr abgeben. Das Unternehmen befindet sich derzeit in Vorbereitung bzw. in Produktion von zwei großen internationalen Filmen. Der Aufsichtsrat stimmte in seiner Sitzung am 14. Mai 2014 dem Vorschlag des Vorstands zu, der Hauptversammlung den Verzicht auf Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2013 vorzuschlagen, um die Unternehmensliquidität weiter zu schonen.
Die Hauptversammlung der Studio Babelsberg AG findet am Dienstag, den 08. Juli 2014 um 10 Uhr im fx.Center Babelsberg statt. (5/14)















