Bezahlfernsehen gewinnt in Deutschland weiter an Akzeptanz. Das belegte eine aktuelle Studie des VPRT, die unlängst in München vorgestellt wurde. Das Pay-TV-Umsatzvolumen hat inzwischen mehr als 1,8 Milliarden Euro erreicht. Die Zahl der deutschen Pay-TV-Abonnenten stieg auf 6,1 Millionen.
Nachdem RTL im fragmentierten TV-Markt Marktanteile verliert, will ProSiebenSat.1 mit einer neuen Portfolio- und Programmstrategie für Sat.1 die Führung übernehmen. ARD und ZDF stellen ihre Spartensender neu auf. Im Fokus steht zunächst die Bundestagswahl.
ARD, Bertelsmann, Axel Springer, ProSiebenSat.1 und ZDF verfügen laut dem MedienVielfaltsMonitor der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) für das 1. Halbjahr 2013 gemeinsam über rund 60 Prozent der Meinungsmacht in Deutschland. Größte Meinungsmacht hat die ARD.
Die Sport1 GmbH setzt für ihren neuen Pay-TV-Sender Sport1 US die Broadcastmanagementlösung Avatega von arvato Systems ein, die bereits für das Sport1-Free-TV-Programm genutzt wird. Auf der IBC 2013 wird Avatega am arvato-Stand (3.B26) präsentiert.
VoD-Anbieter Viewster erweitert sein Angebot mit Filmmaterial von Red Bull Media House. Zuschauer im deutschsprachigen Raum, Großbritannien, den Benelux-Ländern und in Skandinavien können gratis Filmbeiträge aus den Bereichen Action Sport und Kultur sehen.
„Schau doch, was Du willst“ – ZDFneo stellt vom 22. August 2013 (21.45 Uhr) bis 29. August 2013, sieben neue TV-Formate vor und lädt die Zuschauer ein, online über die Piloten abzustimmen.
Plazamedia produziert zwei weitere Jahre UEFA Champions League-Spiele für das ZDF. Der Dienstleister ist mit seiner Produktionstechnik das erste mal am Ball für das Play-off-Hinspiel FC Schalke 04 gegen PAOK Saloniki am 21. August.
Der Geschäftsbetrieb der insolventen CinePostproduction GmbH geht weiter. Diese Entscheidung hat der vom Amtsgericht München eingesetzte Insolvenzverwalter Stephan Ammann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH verkündet.
Nach einem Urteil des Landgericht Berlin muss Kabel Deutschland für die Verwertung der privaten Hörfunk- und Fernsehprogramme noch rund 46 Mio. Euro Lizenzgebühren an die privaten TV- und Hörfunksender zahlen, vertreten durch die VG Media.
Die CinePostproduction GmbH hat am 12. August Insolvenzantrag gestellt. Wenige Stunden später meldete ihre Muttergesellschaft Cinemedia Film AG eigene Zahlungsunfähigkeit, nachdem eine der beiden finanzierenden Banken eine Kreditlinie außerordentlich fristlos gekündigt hatte.
Die UFA hat nicht nur ihre fiktionalen Produktionsfirmen neu geordnet und zusammen gefasst, sondern dem gesamten Produktionshaus eine neue Organisationsstruktur verpasst. Mit nur noch drei Produktionsunits will das Unternehmen auf die veränderten Bedingungen im digitalen Medienmarkt reagieren .
Bereits Ende letzten Jahres wurde bekanntgegeben, dass im Zuge der Umstrukturierung der UFA die Phoenix Film, teamWorx und UFA Fernsehproduktion enger zusammen arbeiten werden. Ab sofort firmieren teamWorx, Phoenix Film und UFA Fernsehproduktion unter dem gemeinsamen Namen UFA Fiction.