MEDIEN BULLETIN stößt bei der HD-Relevanz in der Werbespotproduktion auf ein dringenderes Problem: Werbespotproduzenten fordern von den TV-Sendern einen verbindlichen Starttermin für den Formatwechsel von 4:3 auf 16:9 – ins Visier genommen wurde der 1. Januar 2009.
In 15 Jahren werden herkömmliche Einschaltquoten keine Bedeutung mehr besitzen, weil es keinen homogenen Massenmarkt mehr geben wird. Die Aufspaltung in passive Zuschauer und aktive Multimedianutzer zwingt Programmanbieter, maßgeschneiderte Produkte für unterschiedliche Zielgruppen zu entwickeln.
Die rund um Alfred Biolek und Friedrich Küppersbusch in 1996 gegründete Kölner Produktionsfirma probono Fernsehproduktion GmbH definiert sich über politisch-kulturelle Themen und hat für RTL das aktuelle Erfolgsformat „Raus aus den Schulden“ auf die Beine gestellt.
Der Spezialist für Broadcast-Dynamikprozessoren aus Berlin bietet mittlerweile ein Portfolio von verschiedensten Geräteserien für unterschiedlichste Anwendungen an, mit denen beim Ingest oder bei der Signalzuführung zum Sender oder Uplink eine automatische Anpassung der Pegel durchführen lässt.
Die Schwesterunternehmen Video Company (Köln) und Park Studios (Potsdam) haben den größeren ihrer beiden Übertragungswagen bereits vor einem Jahr vollständig auf den State-of-the-Art im Tonbereich umgerüstet – angesichts des boomenden Live-Produktionsmarkts in Berlin und bundesweit.
Seit 25 Jahren ist die MBF Filmtechnik GmbH aus Frankfurt im Verleihgeschäft aktiv – zunächst nur mit Licht- und Bühnentechnik, heute als Komplett-Anbieter im Film-, TV- und Video-Geschäft. Das Unternehmen setzt auf Qualität, Verlässlichkeit, Marktnähe und innovative Services.
Sat.1-Serien-Chef Joachim Kosack hat mit einem Pitch, an dem sich 34 deutsche Produzenten beteiligten, eine Krimoffensive gestartet. MEDIEN BULLETIN sprach mit Kosack über den Variantenreichtum des Genres und den Krimiserienboom, der bislang von US-Importen nach dem Muster CSI geprägt ist.
Auf der IBC 2007 in Amsterdam präsentierten rund 1.300 Aussteller Produkt- und Service-Neuheiten für die digitale Produktionswelt: höhere Prozessgeschwindigkeit, einfaches Handling und offene Schnittstellen. MEDIEN BULLETIN stellt weitere IBC-Highlights sortiert nach Firmennamen von A bis Z vor.
Nicolas Roden, technischer Leiter der MMC Magic Media Company in Köln, erläutert im Gespräch mit MEDIEN BULLETIN den Stellenwert guten Tons bei großen TV-Shows wie „Deutschland sucht den Superstar“ und „Der Deutsche Fernsehpreis“ sowie aktuelle Trends in der Tongestaltung.
Ex-Sat.1-Chef Roger Schawinskis Buch „Die TV-Falle – vom Sendungsbewusstsein zum Fernsehgeschäft“ liefert trotz subjektivem Duktus plastische Einblicke in das private Fernsehen hinter den Kulissen – und verrät, warum Schawinski Sat.1 vorzeitig verlassen hat.
Die ARD-Telenovela „Rote Rosen“ geht mit 200 neuen Folgen in die dritte Staffel, werktags um 14.10 Uhr im Ersten. Das 160-köpfige Produktionsteam stellt seit Juli letzten Jahres wöchentlich fünf Folgen à 48 Minuten komplett – vom Drehbuch bis zur Postproduktion – in Lüneburg her.
Mit den ersten Schritten zu einer „paneuropäischen Unternehmensstrategie“ hat die ProSiebenSat.1 AG vor allem einen totalen Imageschaden für Sat.1, das private Fernsehen und die Medienkontrolleure erreicht. Gleichzeitig ist eine neue Debatte um die Strukturen im TV-Markt entbrannt.