Auf dem Presseforum „Digitalradio: 100 Tage DAB+“ beim Bayerischen Rundfunk haben Programmveranstalter und KFZ-Hersteller die Erwartungen an DAB+ als übertroffen bezeichnet. Initiatoren des Presseforums waren Bayern Digital Radio und das Projektbüro Digitalradio.
Trotz Medienkonvergenz und Digitalisierung hat das analoge UKW-Radio seinen Platz als Massenmedium behauptet, wie die Media-Analyse 2011 Radio II belegt. Mit Webradio und DAB+ setzt Radio seinen Verjüngungskurs fort und wird wohl langfristig in der Medienlandschaft präsent bleiben.
Mithilfe von Metadaten lassen sich Lautstärkeunterschiede zwischen TV-Programm und Werbung eliminieren. Die AAC-Metadatenunterstützung gibt Sendestudios volle Kontrolle über Lautheitsparameter. AAC-Formate spielen in heutigen und künftigen Rundfunksystemen eine wichtige Rolle.
Der Bayerische Rundfunk (BR) erweitert zum 1. März sein Digital Radio-Angebot und läutet den Wechsel zum effizientere digitalen Übertragungsverfahren DAB+ ein. Erst im Dezember hat der BR sein neues eigenes Sendernetz für „Digital Radio" im Kanal 11 D weiter ausgebaut.
Am 16. Dezember 2010 startete der BR vier neue Digital-Radio-Sender: Wendelstein, Dillberg, Würzburg und Hohe Linie erweitern das BR-Sendernetz im Kanal 11 D auf insgesamt sechs Standorte. Seit Ende März werden in diesem Frequenzblock bereits München und Nürnberg versorgt.
Das IRT ist mit einem Messestand und sechs Fachvorträgen auf der 26. Tonmeistertagung (25.–28. November 2010) im Congress Centrum Leipzig vertreten. Themen am Stand sind Hybrid Radio, Visual Radio mit HbbTV, Automatischer Stereo-Downmix, Binaural Room Synthesis sowie DAB und DAB+.
Die SmartCast GmbH hat sich seit 2007 als Playout-Dienstleister für kleine und mittlere Rundfunkveranstalter etabliert. Das Unterföhringer Unternehmen bedient den internationalen Markt mit dezentralen Softwarelösungen. MEDIEN BULLETIN sprach mit Christian Brenner und Jens Leidenberger.