Wer hat künftig das Sagen beim rbb? Nach dem unrühmlichen Abgang von Ex-Intendantin Schlesinger gehen die Meinungen darüber deutlich auseinander. Unsere Hauptstadtkorrespondentin Erika Butzek berichtet aus Berlin.
Beim PTKO-Presseforum von ARD und ZDF am 6. September in Berlin wurde die wachsende Bedeutung von KI und maschinengestützten Arbeitsabläufen in der Produktion deutlich. „Menschengemachter Journalismus“ sei wichtiger denn je, betonte rbb-Intendantin Patricia Schlesinger.
Beim elften ARD/ZDF Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ auf der IFA 2019 in Berlin ging der erste Preis an Stefanie Müller von der TU Chemnitz für ihre Dissertation zur Digitalisierung von Videoarchiven. Den zweiten und dritten Platz belegten Anna Kruspe und Magdalena Klingler.
Der Rundfunkrat des rbb hat Christoph Augenstein (54) am 12. April 2018 zum neuen Produktions- und Betriebsdirektor gewählt. Er ist derzeit stellvertretender Direktor Produktion und Technik beim WDR und leitet dort die Hauptabteilung Aktuelle Produktion und Sendung.
Die Journalistin und Fernsehmoderatorin Patricia Schlesinger tritt die Nachfolge von Dagmar Reim als Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) an. Der Rundfunkrat des rbb wählte Schlesinger mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit.
ARD-Dokumentationen setzen auf Genre-Mix, um visuell attraktiver zu werden. Das ist von Martina Zöllner, Leiterin Film und Kultur beim SWR, und Patricia Schlesinger, Leiterin Kultur und Dokumentation beim NDR, übereinstimmend zu erfahren.
Sex sales: Da ist was dran. 2,49 Millionen Zuschauer verfolgten am 10. Juni um 22.45 Uhr im Ersten die NDR-Dokumentation „Sex - Made in Germany“. Mit einem Marktanteil von 15,2 Prozent war das in diesem Jahr die erfolgreichste Sendung auf diesem Dokumentations-Sendeplatz.