Das neue Format, das die Nutzer der beliebten App „Quizzduell“ gegen ein Team in der TV-Show antreten lässt, läuft in der ersten Woche nur „unplugged“, wie es der stets zu Scherzen und ironischen Bemerkungen aufgelegte Moderator Jörg Pilawa bezeichnete. Wegen einer Hacker-Attacke zum Start wie auch aufgrund technischer Probleme kann das Rateteam derzeit nur gegen die Gäste im Studio spielen. Zweimal hat das Publikum gewonnen, einmal setze sich das Rateteam durch.
Die ARD teilt indessen mit, dass der Angriff des Hackers nicht allein ausschlaggebend für die Systemüberlastung gewesen sei, die zum Ausfall der App geführt hat. Vielmehr gelte es noch einige technische Detailprobleme in den Griff zu kriegen. Eine Erklärung für diese System-Überlastung könnte auch sein, dass die App neben der reinen Abstimmungsfunktion zusätzliche Ergebnisse für die Zuschauer liefern sollte, wie zum Beispiel: Aus welchem Bundesland kommen die meisten richtigen Antworten? Dies führte möglicherweise zum Ausfall. Die ARD will ihr Experiment, mit dem sie den Vorabend retten will, nicht aufgeben und verspricht, die technischen Probleme in den Griff zu bekommen. Die App werde allerdings erst an den Start gehen, wenn die Probleme beseitigt sind. Am Mittwoch, 14. Mai sahen 1.32 Mio. Zuschauer (8,1%) das „Quizduell“. Ein Vorteil hat die der Pannenstart ja vielleicht doch: die Aufmerksamkeit auf die neue Show dürfte eher noch gewachsen sein. In der nächsten Woche sollte es dann aber funktionieren. Denn „Quizzduell“ läuft vorerst nur auf Probe bis zur Sommerpause. Bis dahin muss sich zeigen, ob dieses Format am Vorabend, dem Problemsendeplatz im Ersten, eine Zukunft hat. (5/14)